Ankündigungen (allgemein) WS10/11

Dozententreffen

Neu: einmal jährlich

nächstes Datum: 29. Februar 2012

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Peergruppen-Treffen, Freitag 10. Februar 2012

Peergruppen-Treffen für die TeilnehmerInnen in Weiterbildung Psychoanalytische PsychotherapieDie...

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Ressortgruppentreffen

Mittwoch, 16. November 2011

20.30 Uhr im PSZ

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Einladung zum Treffpunkt «Junge Psychoanalyse»

Montags einmal im Monat, auch in den Ferien, 20.30 Uhr im PSZ

Im Herbst 2008 wurde der Treffpunkt...

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Teilnehmerversammlungen

Freitag, 28. Oktober 2011, 20.30 Uhr im PSZ

Freitag, 3. Februar 2012, 20.30 Uhr im PSZ

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Einführung in das PSZ

Mittwoch, 5. Oktober 2011, 20.30 Uhr im PSZ

Mitglieder der Seminarleitung, der...

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Sommersemester 12: 2. April - 7. Juli 2012

Das Programm für das SS12 erscheint Mitte Februar 2012

Informationsabend vor dem SS12: Mittwoch 7....

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Das Unbewusste und die Praxis des Analytikers heute

PSZ – Assoziation für die Freudsche Psychoanalyse – Lacan Seminar

 

Arbeitstagung

 

Freitag, 21.10.2011

19.30 Uhr:

Begrüssung: Rony Weissberg, Einleitung: Peter Widmer

20.00 - 21.45 Uhr:

Übertragung und «sexuelle Realität» Andre Michels

 

Samstag, 22.10.2011

09.30 Uhr:  Kaffee und Gipfeli

10.00 - 12.00 Uhr: Von Freud zu Lacan: Ein Paradigmenwechsel? Mit welchen Folgen für die klinische Arbeit?       Regula Schindler

Mittagspause 

13.30 - 15.30 Uhr:  Raum des Mangels – Mangel des Raums. Eine Falldarstellung von Margret Little.       Rony Weissberg, N.N.

Pause

16.00 - 18.00 Uhr:  Was wird aus der Übertragung? Welches Ende für die Psychoanalyse? Christian Kläui, N.N.

18.00 Uhr: Schlussdiskussion: André Michels, Claus-Dieter Rath, Regula Schindler et al.

20.00 Uhr: Gemeinsames Abendessen

Diese Tagung sucht eine Auseinandersetzung um und über die Aktualität psychoanalytischer Arbeit, ausgehend von Lacans Seminar XI (1964), Kapitel 10: «Präsenz des Analytikers». Diese Präsenz ist zunächst Bedingung der Übertragung. Insofern der Analytiker, ganz im Sinne der Abstinenz, den Mangel weder verdeckt, noch verklebt oder aufzuheben versucht, wird dieser zum Bestandteil seiner Position und damit zur Ursache von dem, was in der Sitzung auftauchen kann. Die Präsenz des Analytikers als Möglichkeit des Sprechens, macht diesen zum Zeugen des Unbewussten. Diese Doppelposition bzgl. Mangel und Zeugenschaft bedingt das «Begehren des Analytikers», eine Position, die Angst auslösen kann, die nicht nur auszuhalten ist, sondern letztlich auch Zivilcourage abverlangt.

Die Arbeitstagung will selbst einen Raum schaffen, in dem wir uns nicht nur mit der Aktualität der klinischen Psychoanalyse beschäftigen, sondern dies zusammen mit anderen Institutionen und von unterschiedlichen psychoanalytischen Positionen aus tun. 

 

Schriftliche Anmeldung:

PSZ Sekretariat

Quellenstrasse 27, 8005 Zürich

sekretariat(at)psychoanalyse-zuerich.ch


Kosten: Fr. 90.–

Das Motiv der Kästchenwahl: Container in Kunst, Kultur und Psychoanalyse

Tagung im Rahmen der Preisverleihung von The Missing Link 2011

9. + 10. Dezember 2011 – Kunstraum Walcheturm

 

Contain leitet sich von lat. continere ab, d.h. soviel wie: beinhalten, enthalten, (um)fassen, zusammenhalten. Die Moderne hat den Container als normierten Behälter «für alles Mögliche» (Böhringer) gewählt. Mit ihm sind ebenso Annahmen von Flexibilität und Mobilität verbunden wie das Konzept eines Raums, in den die unterschiedlichsten Güter und Personen ‚gestapelt‘ und transportiert werden können – mit entsprechenden sozio-politischen Implikationen. Auch in der Psychoanalyse hat der Container diskursverändernd Karriere gemacht, wo Bions Container-Contained u.a. als eine Art Beziehungsmodell fungiert. Das hat Konsequenzen.

Ausgehend von Freuds Betrachtungen der Kästchen-«Lotterie» in Shakespeares Kaufmann von Venedig will dieses Symposium gerade die interdisziplinäre Behälter-Vielgestaltigkeit ausloten. Wie verschiebt sich der Containerbegriff mit seinem Transfer durch verschiedene kulturelle Felder? Welche Einsatzweisen und Implikationen werden wechselseitig deutlich – und mit welchen psychoanalytischen Effekten?

 

ReferentInnen:

Peter Berz, Kulturwissenschaftler und Philosoph, Berlin
contenant contenu. Anordnungen des Enthaltens

Ursula Biemann, Künstlerin, Zürich
Contained Mobility. Videopräsentation

Axel Doßmann, Historiker und Publizist, Berlin
Container. Über das Unheimliche einer operativen Architektur

Künstlergruppe etoy, Zug
Dualität Software/Hardware

Insa Härtel, Kulturwissenschaftlerin und Psychologin, Bremen/Hamburg
Einführung:  Von Kästchen und Containern

Robert Heim, Psychoanalytiker und Philosoph, Frankfurt a.M.
Krug, Signifikant, Topf. Der Container als Element in der psychoanalytischen Gastronomie

Rosemarie Kennel, Psychoanalytikerin, Frankfurt a.M.
Bions Container-Contained-Modell und seine daraus entwickelte Denktheorie

Alexander Klose, Publizist und Ausstellungsmacher, Berlin
Auf dem Weg zu einer Theorie des Container-Subjekts

Olaf Knellessen, Psychoanalytiker, Zürich
Die Büchse der Pandora. Zum Verhältnis von Psychoanalyse und Container

Bernd Scholz-Reiter, Produktionstechnik / Logistikforscher, Bremen
Zur «Intelligenz» von Containern

 

Konzept: Insa Härtel / Olaf Knellessen

Tagungsgebühren:

Bei Zahlung bis 31. Oktober 2011: Fr. 150.–
Danach: Fr. 180.–

Studierende:

Bei Zahlung bis 31. Oktober 2011: Fr. 80.–
Danach: Fr. 100.–