Geschichte des PSZ

Geschichte des Psychoanalytischen Seminars Zürich

Die lange und bewegte Geschichte des PSZ geht zurück auf das sogenannte "Kränzli" um Fritz Morgenthaler, Paul Parin und Goldy Parin-Matthey, das sich seit Anfang der fünfziger Jahre zu Mittwochabend-Diskussionen traf. Der Kreis der Interessenten erweiterte sich zunehmend und 1958 wurde das Psychoanalytische Seminar Zürich gegründet. Zunächst war es ein Ausbildungsinstitut der Schweizerischen Gesellschaft für Psychoanalyse, bis es 1977 zur konflikthaften Trennung kam und das PSZ institutionell eigenständig wurde.
Thomas Kurz hat diese Geschichte anhand von Dokumenten und Interviews in einem Artikel aufgearbeitet, der im Heft 12 der Zeitschrift Luzifer-Amor, das dem Psychoanalytischen Seminar Zürich gewidmet ist, veröffentlicht wurde (Luzifer-Amor, Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 6, 12, 1993, edition diskord). Diesen Text von Thomas Kurz stellen wir mit freundlichem Einverständnis des Autors zur Verfügung.

Ausserdem enthält das Heft folgende weitere Beiträge von Autoren des PSZ:

Thomas Kurz
Aufstieg und Abfall des Psychoanalytischen Seminars Zürich von der Schweizerischen Gesellschaft für Psychoanalyse

Berthold Rothschild
"Plataforma" in den letzten zwanzig Jahren Vortrag anlässlich des 20. Jahrestags ihrer Gründung

Emilio Modena
Hoffnungsvoll verzweifelt: Eine neue Freudsche Linke im Spiegel ihrer internationalen Kongresse.
Vernetzungsgeschichten between the devil and the deep blue sea

Vera Saller
Von der Ethnopsychoanalyse zur interkulturellen Therapie

Christine Borer
Vorhandenes und Ausgelassenes Gedanken zur Ausbildung am Psychoanalytischen Seminar Zürich

Olaf Knellessen, Peter Passett, Peter Schneider
Parin, Morgenthaler und die Politik
Eine Skizze zur Psychoanalyse des Politischen und Gesellschaftlichen und ihrer Tradition am Psychoanalytischen Seminar Zürich.

Werner Fessler
Harold Lincke entlang: Vom biologischen Fundament des Symbols zum psychologischen Ursprung des Verhaltens.

Peter Widmer
Gedanken zur Ethik der Psychoanalyse