Organisationsentwicklung

Anmeldung bis 1. Nov. 2017: sekretariat@psychoanalyse-zuerich.ch

Informationen

Daten:

18. November 2017
10. März 2018
26. Mai 2018
01. September 2018
17. November 2018

jeweils von 10.00 h - 13.15h und 14.15 h - 17.30 h

Vor zehn Jahren fand erstmals eine Tranche Organisationsentwicklung mit psychoanalytischem Hintergrund am PSZ statt. Unter der Leitung von Pieter Hutz (Berlin), Diplom-Soziologe und Gruppenanalytiker SGAZ, diskutierten zwischen 30–50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des PSZ während fünf ganztägigen Sitzungen über Geschichte, Kultur und Zukunft des Seminars. In der Folge bürgerte sich für dieses Stück gemeinsamer institutioneller Arbeit, die nach Ansicht vieler der damaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Lösung der dringenden Aufgaben des PSZ massgeblich beitrug, der Ausdruck „Institutionsanalyse“ ein. Damit kam zum Ausdruck, dass hier ein Prozess stattgefunden hatte, der auf verschiedenen Ebenen sehr wirksam war. Innerhalb des Seminars besteht allerdings keine Einigkeit darüber, wie erhellend oder nützlich diese Arbeit war. Diejenigen, die regelmässig daran teilgenommen hatten, halten diese Erfahrung unter anderem für eine unerlässliche Vorbedingung der jetzt erreichten Akkreditierung des PSZ als Weiterbildungsinstitution, die sonst nicht oder nur mit viel mehr Aufwand und Belastung für Seminarleitung, Ressort- und Arbeitsgruppen möglich gewesen wäre.

Die TV vom 28.10.2016 hat anlässlich des Doppeljubiläums des PSZ beschlossen, Herrn Hutz noch einmal beizuziehen, damit die Entwicklungen der letzten Jahre überdacht werden können und wir klären können, wo wir heute stehen und wohin wir gehen wollen. Diese erneute Runde Organisationsentwicklung im Grossgruppensetting soll einen Raum öffnen, um sich mit verschiedenen für uns drängenden Fragen zu beschäftigen, z.B.:
- Die letzte Runde fand statt, während gerade das Weiterbildungskonzept am PSZ eingeführt wurde. Jetzt ist die Weiterbildung im Bereich Psychotherapie akkreditiert und verleiht einen eidgenössischen Titel. Was waren die Spannungen und Belastungen, die damit für einzelne, Gruppen, das Ganze verbunden waren? Wie gehen wir jetzt damit gemeinsam weiter, was hat der gemachte Schritt für Folgen?

- Wann wurde das PSZ gegründet? 1958? Oder 1977? Und warum spielt das eine Rolle?
- Wie weiter mit dem und am PSZ? Insbesondere: Wie geht eigentlich die Ausbildung zum Psychoanalytiker/zur Psychoanalytikerin? Interessiert das noch jemanden? Und was heisst das?
- «Kultur des PSZ»: Was war das? Wie steht es heute damit?
- Wie bewährt sich die basisdemokratische Organisationsform unter ver
änderten gesellschaftlichen Bedingungen und angesichts neuer Aufgaben? Kann der Seminarbetrieb weiterhin ehrenamtlich geführt werden?

Es wird in Form einer Grossgruppe gearbeitet, die wiederum von Pieter Hutz geleitet wird. Dies bietet einen guten Rahmen, um unser Nachdenken und unser Gespräch über diese Fragen in Bewegung zu bringen.
Wir laden alle, insbesondere auch diejenigen, die sich bis jetzt kaum oder nicht am Seminarbetrieb beteiligt haben, herzlich ein, mitzumachen, sich zu äussern, sich einzumischen.

Madeleine Dreyfus, Jean-Claude Gremaud, Heinz-Peter Müller, Andreas Sidler