Von Berlin nach Köln?

Neues von Matthias Schamp aus Köln

Von: Brita Polzer
Betreff: Abfalleimer als ES
Datum: 11. Februar 2014 12:36:11 MEZ
An: Olaf Knellessen

Lieber Olaf,
diese kleine Info - siehe unten - erreichte micht. Ein Künstler hat seinen Abfalleimer namens ES vergraben, was wohl einiges Aufsehen provozierte....
herzlich
Brita




Liebe Leute,

der Abfalleimer der Marke "ES", den ich am Freitag in Köln-Nippes begraben habe, ist weiter psychisch aktiv. Frank Bölter, der gemeinsam mit Stefanie Klingemann den Kunstraum 10qm betreibt, vermeldete:

Betreff: ES und die Folgen
lieber Matthias,

Der Kiosk ist inzwischen völlig überfordert von so viel erklärungslüsternem Publikum und vollkommen ermüdet davon. Außerdem hat ein von der Anwesenheit der Grabstelle erzürnter Anwohner angekündigt, bei der Stadt Köln anzurufen. Gestern fiel uns im Vorbeigehen ein lustiges Statement ins Ohr: "Immer diese scheiß Psychokacke! DAS regt mich total auf."
"ES" hat sich inzwischen verändert (und der Spaten ist geklaut):

Die Aufregung hat seither noch weiter zugenommen. Nach dem Desaster mit dem U-Bahn-Bau, der zum Einsturz ihres Stadtarchivs führte, reagiert die Kölner Bevölkerung natürlich besonders sensibel auf Grabungstätigkeiten in ihrem Raum. Es stellt sich daher die Frage: Muss ES am Ende umgebettet werden?
Damit sich jeder ein Bild von den Zuständen machen kann, sende ich im Anhang vier Fotos sowie ein kurzes Interview, das die Hannoversche Allgemeine Zeitung mit mir geführt hat. Darin finden sich auch Hinweise zu den Hintergründen der Aktion.
Herzlichst
Euer Matthias Schamp


Matthias Schamp
Inhaber einer kleinen, gutgehenden Sinnsucherei

Wittener Straße 123
Hinterhaus
44803 Bochum
Tel: 0157-35633247
www.der-schamp.de
-----------------------------------------------------
Brita Polzer : Kunstbulletin Schweiz
Neufrankengasse 4, Postfach 2272,
8026 Zürich
www.kunstbulletin.ch : polzer@kunstbulletin.ch
Redaktion: +41 044 298 30 30
direkt: +41 044 298 30 35
-----------------------------------------------------

Artikel aus der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 1. Febr. 2014