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Kursprogramm

Kursprogramm

11.10.2026 - 10.11.2026
Kursnummer ("01", "02"...)
  • Grenzfälle der psychoanalytischen Praxis aus Sicht der französischen Psychoanalyse

    Kursdatum 19.10.2026 20:30 - 22:00
    Serie Alle 2 Wochen am Montag 8 Mal
    Ausgeschlossene Datum: 28.12.2026
    Wintersemester 2026/27
    PSZ
    19.10.2026 20:30 - 22:00
    [Wintersemester 2026/27]
    Grenzfälle der psychoanalytischen Praxis aus Sicht der französischen Psychoanalyse

    Beschreibung

    Wir setzen unseren Kurs über die sog. «Grenzfälle» fort.
    In der Literatur finden wir...

    Buchen max. Anzahl Teilnehmer:innen 6/50 Preise Kostenpflichtige Veranstaltung
    Kostenpflichtige Veranstaltung
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    Beschreibung

    Wir setzen unseren Kurs über die sog. «Grenzfälle» fort.
    In der Literatur finden wir nicht unbedingt eine klare diagnostische Zuordnung dieser Grenzfallproblematik. Es wird von nicht-neurotischen, frühen, narzisstisch-identitären und Borderline-Störungen gesprochen. Einig sind sich die meisten AutorInnen darin, dass die betroffenen Personen mit Problemen im Prozess der Subjektwerdung zu kämpfen haben.
    Ihre Ich-Struktur ist fragil, die Grenzen zwischen innen und aussen, zwischen Subjekt und Objekt gehen verloren. Die Betroffenen leiden unter schweren Ängsten und sie neigen zum Agieren: Was nicht symbolisch repräsentiert werden kann, findet auf der Handlungsebene einen Ausdruck. Wenn intensiver emotionaler Kontakt und Nähe zugelassen werden, kommen wir AnalytikerInnen mit der traumatischen Erfahrung in Berührung, gegen deren bewusste Wahrnehmung sich die Betroffenen schützen mussten.
    Mit Hilfe ausgewählter Texte der zeitgenössischen französischen Psychoanalyse wollen wir unser Verständnis dieses Störungsbildes vertiefen und die Schwierigkeiten bei der Arbeit mit den betroffenen Menschen aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten.

    Dozentinnen

    Uorschla Guidon & Elizabeth Högger Klaus

    Termine

    19.10.2026
    02.11.2026
    16.11.2026
    30.11.2026
    14.12.2026
    18.01.2027
    01.02.2027
    Jeweils von 20:30-22:00 Uhr.

    Testierung

    Bei vollständiger Kursteilnahme werden 21 Einheiten plus zusätzliche Punkte für die Vorstellung von Texten attestiert. 

    Kosten

    CHF 650.- für Externe
    CHF 250.- für PSZ Teilnehmer:innen
    CHF 125.- für PSZ Studierende

    Um den Kurs zu buchen, müssen Sie sich anmelden oder einen Benutzeraccount erstellen. 

    Stornierungen können kostenlos bis zum 05.10.26 vorgenommen werden. Nach diesem Datum sind Anmeldungen verpflichtend und die Kursgebühren geschuldet.

  • Psychoanalyse heute: Im Dialog mit der Science

    22.10.2026 19:30 - 21:00
    Alle 4 Wochen am Donnerstag 5 Mal
    Wintersemester 2026/27
    PSZ
    22.10.2026 19:30 - 21:00
    [Wintersemester 2026/27]
    Psychoanalyse heute: Im Dialog mit der Science

    Die Veranstaltung kann leider nicht durchgeführt werden.
    Bitte wenden Sie sich bei Fragen an Egon...

    2/50 Kostenpflichtige Veranstaltung
    Kostenpflichtige Veranstaltung

    Die Veranstaltung kann leider nicht durchgeführt werden.
    Bitte wenden Sie sich bei Fragen an Egon Garstick (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.)

    ________________________________________________

    Vier Abende zur Standortbestimmung der Psychoanalyse im heutigen wissenschaftlichen Diskurs.

    Die Stellung der Psychoanalyse in Psychiatrie und Universität hat sich in den letzten Jahrzehnten grundlegend verändert. Was lässt sich heute aus Sicht der «Science» über die Psychoanalyse als psychotherapeutische Behandlungsform sagen? Und umgekehrt: Was kann die Psychoanalyse zum aktuellen Diskurs über kindliche Entwicklung oder zum Umgang mit psychischen Störungen und Diagnosen wie ADHS und ASS beitragen?

    Wir verwenden den Begriff «Science» bewusst in einem engen Sinn und bezeichnen damit den na-turwissenschaftlich-empirischen Zugang zu psychischen Störungen, wie er sich insbesondere in der medizinisch-psychiatrischen Literatur – etwa in über PubMed recherchierbaren Publikationen – zeigt. Ist Psychoanalyse aus dieser Sicht überhaupt noch eine Wissenschaft? Was sagt die Psychothera-pieforschung zur Psychoanalyse? Kann man heute noch von Triebtheorie oder den psychosexuellen Phasen der kindlichen Entwicklung sprechen? Und wenn ja: wie?

    Diesen Fragen wollen wir in vier Abenden mit Euch nachgehen:

    1. Psychoanalyse und Science (22.10.26, 19:30 – 21 Uhr)
    2. Psychoanalyse und Neurodivergenz (19.11.26, 19:30 – 21 Uhr)
    3. Fallpräsentation (17.12.26, 19:30 – 21 Uhr)
    4. Psychoanalyse und kindliche Entwicklung (14.01.27, 19:30 – 21 Uhr)

    Dozenten

    Michael Frei und Egon Garstick

    Literatur

    Lindmeier, C., Grummt, M. & Richter, M. (Hrsg.) (2023). Neurodiversität und Autismus. Stuttgart: Kohlhammer Verlag
    Mertens, W. (2014). Psychoanalyse im 21. Jahrhundert. Eine Standortbestimmung. Stuttgart: Kohl-hammer Verlag
    Staats, H. (2021). Entwicklungspsychologische Grundlagen der Psychoanalyse. Band 1: Schwan-gerschaft, Geburt und Kindheit. Stuttgart: Kohlhammer Verlag

  • Wenn Menschen mit Maschinen sprechen. Psychoanalytische und technische Aspekte von Künstlicher Intelligenz.

    23.10.2026 20:30 - 22:00
    öffentliche Veranstaltungen
    PSZ
    23.10.2026 20:30 - 22:00
    [öffentliche Veranstaltungen]
    Wenn Menschen mit Maschinen sprechen. Psychoanalytische und technische Aspekte von Künstlicher Intelligenz.

    Beschreibung

    Beim Zürcher Kongress «Zur Macht des Unbewussten in Politik und Subjekt» (November...

    Beschreibung

    Beim Zürcher Kongress «Zur Macht des Unbewussten in Politik und Subjekt» (November 2025) führte Edith Seifert in den Schwerpunkt «Digitalität und Komplexität» ein und gewährte erste Einblicke in das Problemfeld. So wurde in der dort begonnenen Auseinandersetzung u.a. die Frage angeschnitten, welche Auswirkung die digitale Kommunikation mit körperlosen KI-Agenten auf das Erleben der Nutzer hat.

    Am 23.10.2026 kehrt Edith Seifert ans PSZ zurück, um diese Frage zunächst in einem Vortrag weiter zu behandeln. Sie geht dabei von der Forderung aus, dass man vor aller Kritik und Fragen nach dem Umgang mit digitalen Medien zunächst verstehen sollte, welche Veränderungen die neuen Technologien, speziell die KI mit sich bringen. Und zwar im kulturellen Umfeld, den sozialen Beziehungen, dem sozialen Miteinander, im Denken und Sprechen der Einzelnen. Neben der Feststellung, dass entgegen aller offensichtlichen Gegensätze Psychoanalyse und Künstliche Intelligenz epistemisch mehr gemein haben als man erwarten mag, drängen sich auf Anhieb einige kritische Aspekte auf, die im Vortrag ausgeführt werden sollen: 1. Die erwähnte Abstraktion, Körperlosigkeit der KI Agenten, die im strikten Gegensatz zum Sprechen der menschlichen Subjekte steht, das ohne Körper nicht auskommt. 2. Die Täuschungen durch die KI-Modelle, die bereits im Maschinendesign angelegt sind, zugleich aber eine psychologische Hypothek darstellen, weil die Nutzer im maschinellen Gegenüber zwangsläufig eine menschliche Person erkennen. Und zwar bis dahin gehend, dass sie ihm Gefühle, Wohlwollen, sogar Liebe zuschreiben. Womit sich 3. Abhängigkeiten einstellen, während doch das Versprechen gilt, dass mit den Maschinen mehr Autonomie und Freiheit zu gewinnen wäre.

    Am Samstag, 24.10.2026, findet dazu ein Kasuistisches Seminar statt.

    Dozentin

    Edith Seifert, Berlin

    Edith Seifert ist Psychoanalytikerin in Berlin und Supervisorin in der Jugendhilfe. Sie war lange Universitätsdozentin für psychoanalytische Pädagogik. Sie hat Monografien und Aufsätze zur weiblichen Sexualität, zu aktuellen sexuellen Erscheinungsformen sowie zur Herausforderung der Psychoanalyse durch die Neurowissenschaft verfasst. Ihr derzeitiges Interesse gilt den neuen Technologien.

    Kosten

    Öffentlicher Vortrag.
    Eintritt CHF 30.-, kann vor Ort in bar oder per Twint bezahlt werden. Eine vorgängige Anmeldung ist nicht erforderlich. 

  • Kasuistisches Seminar: Wenn Menschen mit Maschinen sprechen – Psychoanalytische und technische Aspekte von Künstlicher Intelligenz

    24.10.2026 09:30 - 13:00
    Wintersemester 2026/27
    PSZ
    24.10.2026 09:30 - 13:00
    [Wintersemester 2026/27]
    Kasuistisches Seminar: Wenn Menschen mit Maschinen sprechen – Psychoanalytische und technische Aspekte von Künstlicher Intelligenz

    Beschreibung

    Im Nachgang zu Ihrem Vortrag am 23.10.2026besteht mit Edith Seifert am Samstag,...

    4/50 Kostenpflichtige Veranstaltung
    Kostenpflichtige Veranstaltung

    Beschreibung

    Im Nachgang zu Ihrem Vortrag am 23.10.2026 besteht mit Edith Seifert am Samstag, 24.10.2026, die Möglichkeit, sich an Hand von klinischem Material vertiefter mit den Herausforderungen der neuen Technologien zu befassen. Den klinischen Fragestellungen sind dabei keine Grenzen gesetzt: Angefangen bei der Frage nach einem technisch bedingten, abstrakt gewordenem und unverbindlichen Sprechen in der Kur über ein bis dato ungewohntes, affektives Erleben im psychoanalytischen online-setting (Stichwort: „Corona Pandemie“, Beginn der medialen Vermittlung von Beziehung) bis zur Beobachtung veränderter sexueller Identitäten infolge der neuen technischen Möglichkeiten (Stichwort „Transgender“). Neben diesen und anderen von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eingebrachten Beobachtungen soll es abschließend um die Frage gehen, welche Aspekte der psychoanalytischen Praxis angesichts dessen heute unsere besondere Aufmerksamkeit verdienen

    (Stichworte: Ambivalenz, Nichtwissen ertragen. Länge, Dauer und Zeitfaktoren der Kur. Übertragung.)

    Dozentin

    Edith Seifert, Berlin

    Edith Seifert ist Psychoanalytikerin in Berlin und Supervisorin in der Jugendhilfe. Sie war lange Universitätsdozentin für psychoanalytische Pädagogik. Sie hat Monografien und Aufsätze zur weiblichen Sexualität, zu aktuellen sexuellen Erscheinungsformen sowie zur Herausforderung der Psychoanalyse durch die Neurowissenschaft verfasst. Ihr derzeitiges Interesse gilt den neuen Technologien.

    Termin & Zeit

    24.10.2026, 9.30 - 13 Uhr

    Kosten

    CHF 70.- Schweizer Teilnehmer:innen mit abgeschlossener Weiterbildung
    EUR/CHF 40.- Studierende, Weiterzubildende und Gäste aus dem Ausland 

    Um das Seminar zu buchen senden Sie bitte eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. und geben die Kategorie an.

  • Online Intensivseminar - Arbeit mit der somatischen Narration ( Sebastian Leikert)

    27.10.2026 19:00 - 21:30
    Alle 5 Wochen am Dienstag 4 Mal
    Ausgeschlossene Datum: 05.01.2027
    Wintersemester 2026/27
    PSZ
    27.10.2026 19:00 - 21:30
    [Wintersemester 2026/27]
    Online Intensivseminar - Arbeit mit der somatischen Narration ( Sebastian Leikert)

    Beginn im WS 26/27 und Fortsetzung im SS 2027 (Abschlussseminar im Oktober 2027)

    Wir haben...

    13/15 Kostenpflichtige Veranstaltung
    Kostenpflichtige Veranstaltung

    Beginn im WS 26/27 und Fortsetzung im SS 2027 (Abschlussseminar im Oktober 2027)

    Wir haben Sebastian Leikert dafür gewinnen können, dass er nach seinem motivierenden Vortrag und Seminar am 6./ 7.März 2026 mit einer Gruppe von max. 15 Teilnehmer:innen folgendes Vertiefungsseminar durchführen wird.

    Hierzu Sebastian Leikert selber:
    «Für diejenigen, die lernen möchten, mit der somatischen Narration zu arbeiten, habe ich ein kleines Curriculum entwickelt. Ausgehend von meinem Buch – Psychoanalytische Traumabehandlung und somatische Narration – (erscheint 9/26) biete ich ein strukturiertes Lernangebot an, das dazu befähigt, mit der somatischen Narration zu arbeiten.

    1. Vortrag und Workshop (sind in Zürich bereits am 6/7 März 2026 gewesen)
    2. Online-Intensivseminar mit 8 Einheiten (ab WS 26/27)
    3. Wochenende (Freitag/Samstag, 22./23. Oktober 2027) mit Vortrag, Einübung und Protagonistenarbeit: (ich zeige, wie ich mit der somatische Narration arbeite) und danach wird in Kleingruppen geübt, wie die somatische Narration funktioniert.

    Die Online-Intensivseminare bringen jeweils einen theoretischen Input (ca. 45 Min.), dann gibt es eine kurze Pause und dann noch zwei Einheiten (1 ½ Stunden) supervisorische Arbeit.

    Termin & Zeit

    Sitzungen finden jeweils dienstags von 19:00 bis 21:30 statt.

    22. September 2026
    27. Oktober 2026
    1. Dezember 2026
    2. Februar 2027
    9. März 2027
    13. April 2027
    8. Juni 2027
    31. August 2027

    Themenübersicht Intensivseminar somatische Narration

    1. Einführung
      Die Baum-Mensch Erfahrung (Hieronimus Bosch) / Das Stillface-Experiment (Drei Phase) / Grundbegriffe der somatischen Narration / Anthropologische Perspektiven und Indikation zur somatischen Narration.
    2. Die somatische Narration (Teil 1) Arbeiten in der Tiefenregression.
      Klinisches Beispiel / Prinzipien der somatischen Narration / Typische Ansatzstellen für den Einstieg in die somatische Narration / Regression versus Tiefenregression.
    3. Strukturaufbau, Trauma, Schema des psychischen Apparates.
      Der normale Strukturaufbau / Wirkung des Traumas auf den Strukturaufbau / Somatischen Narration versus Deutung vom Gesichtspunkt der Gesamtstruktur aus betrachtet.
    4. Die somatische Narration (Teil 2) Atemgeschehen, Neuropsychoanalyse.
      Die Rolle des Atemgeschehens im Übergang vom Hyperarousal zum vagotonen und damit arbeitsfähigen Zustand / Phasen der Arbeit mit der somatischen Narration / Marc Solms und die steuernde Funktion der Emotionen / Vittorio Gallese und die Spiegelneuronen: Embodied Simulation in der somatischen Narration.
    5. Der Aufbau des verkapselten Körperengramms.
      Die Struktur des körperlichen Unbewussten / Desorganisation und Abwehrstruktur / Drei Abwehrmechanismen im körperlichen Unbewussten (Francis Tustin).
    6. Die somatische Narration (Teil 3) Die primäre Separation.
      Das Durcharbeiten der Traumaspur befreit das durch verkapselte Körperengramme beschädigte emotionale Selbst / Von der toxischen Fusion zur primären Separation / Die Geburt des autonomen Ichs.
    7. Todestrieb und Lustprinzip in der somatischen Narration.
      Jenseits des Lustprinzips / Trauma und Vernichtungserfahrung: der Todestrieb schreibt sich in den Wiederholungszwang ein / Die Furcht vor Retraumatisierung motiviert Formen des Rückzugs / Jenseits des Lustprinzips reguliert das Schutzprinzip.
    8. Die dritte Topik: Spaltung in allen Instanzen.
      Spaltungen im Unbewussten, im Ich und im Über-Ich / Das körperliche und das symbolische Unbewusste / Drei Ich-Zustände (brüchige Normalität, frozen Ego, Orte des Rückzugs) / Spaltungen im Über-Ich, normales und verfolgendes Überich (Todestrieb) / Toxische Symbolisierung.

    Kosten

    Zoom-Seminar CHF 520.- pro TeilnehmerIn. Die Teilnahme ist verpflichtend für die gesamten acht Sitzungen und Bezahlung bei Anmeldung. Erst nach Eingang der Zahlung von CHF 520.- ist die Teilnahme garantiert.

    Gruppengrösse: maximal 15 TeilnehmerInnen

    Die TeilnehmerInnen des Seminars vom 7. März 2026 werden bei der Anmeldung bevorzugt.

  • Die Frage der Kultur in der Psychoanalyse - ethnopsychoanalytische und postkoloniale Perspektiven auf Theorie und Praxis

    28.10.2026 19:30 - 21:00
    Alle 2 Wochen am Mittwoch 8 Mal
    Ausgeschlossene Datum: 23.12.2026
    Wintersemester 2026/27
    PSZ
    28.10.2026 19:30 - 21:00
    [Wintersemester 2026/27]
    Die Frage der Kultur in der Psychoanalyse - ethnopsychoanalytische und postkoloniale Perspektiven auf Theorie und Praxis

    Beschreibung

    Die Auseinandersetzung mit Kultur und „Fremdheit“ hat am Psychoanalytischen Seminar Zürich (PSZ)...

    3/50 Kostenpflichtige Veranstaltung
    Kostenpflichtige Veranstaltung
    Veranstaltung Buchen!

    Beschreibung

    Die Auseinandersetzung mit Kultur und „Fremdheit“ hat am Psychoanalytischen Seminar Zürich (PSZ) eine lange Tradition. Seit den 1960er Jahren untersuchten Vertreter der Ethnopsychoanalyse – darunter Paul Parin, Goldy Parin-Matthèy und Fritz Morgenthaler – die Möglichkeiten und Grenzen psychoanalytischer Konzepte und Methoden in aussereuropäischen Kontexten. Dabei entwickelten sie innovative Ansätze zur Analyse von Fremdheitserfahrungen, die später von Autoren und Autorinnen wie Mario Erdheim und Maya Nadig weitergeführt wurden. Insbesondere von letzteren wurde die Analyse der Gegenübertragung methodisch ins Zentrum gesetzt.
    Parallel dazu haben postkoloniale Theorien die Geistes- und Sozialwissenschaften nachhaltig geprägt. Sie richten den Blick auf die historischen und gegenwärtigen Verflechtungen von Macht, Wissensproduktion und Repräsentation und stellen grundlegende Fragen nach Alterität, Differenz und Subjektivierung. Trotz inhaltlicher Berührungspunkte blieben Ethnopsychoanalyse und postkoloniale Theorie lange Zeit weitgehend voneinander getrennte Diskursfelder – nicht zuletzt aufgrund unterschiedlicher Sprachräume.
    Das Seminar geht der Frage nach, wie sich ethnopsychoanalytische Konzepte, insbesondere die Methodik der Gegenübertragungsanalyse, mit postkolonialen Perspektiven verbinden lassen und wo die Grenzen der jeweiligen Ansätze sichtbar werden. Die daraus ableitbaren Implikationen für die psychoanalytische Praxis unter den Bedingungen einer postmigrantischen und globalisierten Gegenwart werden erörtert.
    Anhand ausgewählter Textlektüren sowie der gemeinsamen Diskussion von Fallvignetten der Teilnehmenden werden klassische Arbeiten der Ethnopsychoanalyse mit zentralen Beiträgen der postkolonialen Theorie in einen produktiven Dialog gebracht. Ziel des Seminars ist es, deren Beiträge für das psychoanalytische Denken und Handeln heute kritisch zu reflektieren.

    Dozentin

    Elizabeth Högger Klaus

    Daten

    28.10.2026
    11.11.2026
    25.11.2026
    09.12.2026
    13.01.2027
    27.01.2027
    10.02.2027
    Jeweils von 19:30-21:00 Uhr.

    Literatur

    Ahmed, S. (2000). Strange encounters: Embodied others in post-coloniality. Routledge.
    Erdheim, M. (1992). Das Eigene und das Fremde: Über ethnische Identität. Psyche: Zeitschrift für Psychoanalyse und ihre Anwendungen, 46(8), 730–744.
    Nadig, M. (2006). Das Konzept des Raumes in der transkulturellen Psychiatrie. In E. Wohlfahrt & H. Zaumseil (Hrsg.), Transkulturelle Psychiatrie: Interkulturelle Psychotherapie (S. 67–79). Springer.
    Spivak, G. C. (1983/1988/1994). Can the subaltern speak? In P. Williams & L. Chrisman (Hrsg.), Colonial discourse and post‑colonial theory: A reader (S. 66–111). Harvester Wheatsheaf.

    Testierung

    Bei vollständiger Kursteilnahme werden 21 Einheiten plus zusätzliche Punkte für die Vorstellung von Texten attestiert.  

    Kosten

    CHF 650.- für Externe
    CHF 250.- für PSZ Mitglieder
    CHF 125.- für PSZ Studierende

    Um den Kurs zu buchen, müssen Sie sich anmelden oder einen Benutzeraccount erstellen. 

    Stornierungen können kostenlos bis zum 31.03.26 vorgenommen werden. Nach diesem Datum sind Anmeldungen verpflichtend und die Kursgebühren geschuldet. 

  • Grenzfälle der psychoanalytischen Praxis aus Sicht der französischen Psychoanalyse

    02.11.2026 20:30 - 22:00
    Alle 2 Wochen am Montag 8 Mal
    Ausgeschlossene Datum: 28.12.2026
    Wintersemester 2026/27
    PSZ
    02.11.2026 20:30 - 22:00
    [Wintersemester 2026/27]
    Grenzfälle der psychoanalytischen Praxis aus Sicht der französischen Psychoanalyse

    Beschreibung

    Wir setzen unseren Kurs über die sog. «Grenzfälle» fort.
    In der Literatur finden wir...

    6/50 Kostenpflichtige Veranstaltung
    Kostenpflichtige Veranstaltung
    Veranstaltung Buchen!

    Beschreibung

    Wir setzen unseren Kurs über die sog. «Grenzfälle» fort.
    In der Literatur finden wir nicht unbedingt eine klare diagnostische Zuordnung dieser Grenzfallproblematik. Es wird von nicht-neurotischen, frühen, narzisstisch-identitären und Borderline-Störungen gesprochen. Einig sind sich die meisten AutorInnen darin, dass die betroffenen Personen mit Problemen im Prozess der Subjektwerdung zu kämpfen haben.
    Ihre Ich-Struktur ist fragil, die Grenzen zwischen innen und aussen, zwischen Subjekt und Objekt gehen verloren. Die Betroffenen leiden unter schweren Ängsten und sie neigen zum Agieren: Was nicht symbolisch repräsentiert werden kann, findet auf der Handlungsebene einen Ausdruck. Wenn intensiver emotionaler Kontakt und Nähe zugelassen werden, kommen wir AnalytikerInnen mit der traumatischen Erfahrung in Berührung, gegen deren bewusste Wahrnehmung sich die Betroffenen schützen mussten.
    Mit Hilfe ausgewählter Texte der zeitgenössischen französischen Psychoanalyse wollen wir unser Verständnis dieses Störungsbildes vertiefen und die Schwierigkeiten bei der Arbeit mit den betroffenen Menschen aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten.

    Dozentinnen

    Uorschla Guidon & Elizabeth Högger Klaus

    Termine

    19.10.2026
    02.11.2026
    16.11.2026
    30.11.2026
    14.12.2026
    18.01.2027
    01.02.2027
    Jeweils von 20:30-22:00 Uhr.

    Testierung

    Bei vollständiger Kursteilnahme werden 21 Einheiten plus zusätzliche Punkte für die Vorstellung von Texten attestiert. 

    Kosten

    CHF 650.- für Externe
    CHF 250.- für PSZ Teilnehmer:innen
    CHF 125.- für PSZ Studierende

    Um den Kurs zu buchen, müssen Sie sich anmelden oder einen Benutzeraccount erstellen. 

    Stornierungen können kostenlos bis zum 05.10.26 vorgenommen werden. Nach diesem Datum sind Anmeldungen verpflichtend und die Kursgebühren geschuldet.

  • Psychotherapie mit erwachsenen AD(H)S Betroffenen: Intervision und Studygroup

    05.11.2026 19:30 - 21:00
    Alle 4 Wochen am Donnerstag 7 Mal
    Ausgeschlossene Datum: 31.12.2026
    Wintersemester 2026/27
    PSZ
    05.11.2026 19:30 - 21:00
    [Wintersemester 2026/27]
    Psychotherapie mit erwachsenen AD(H)S Betroffenen: Intervision und Studygroup

    Beschreibung: 

    Als Intervisionsgruppe tauschen wir Erfahrungen aus und suchen nach theoretischen...

    3/50 Kostenpflichtige Veranstaltung
    Kostenpflichtige Veranstaltung
    Veranstaltung Buchen!

    Beschreibung: 

    Als Intervisionsgruppe tauschen wir Erfahrungen aus und suchen nach theoretischen Bezügen.
    An Fallvorstellungen aus der eigenen Praxis/ Institution diskutieren wir jeweils folgende Fragestellungen:
    Wie arbeiten wir mit erwachsenen ADHS-Betroffenen (spezielle Interventionen, Anpassung des PSA-Settings, Gegenübertragung, usw.) ? Welche differentialdiagnostischen Fragen stellen sich? Welche Erfahrungen machen Patient:innen und wir mit Medikamenten?
    Was haben wir für Erfahrungen mit neuropsychologischen Abklärungen, Nachteilsausgleich, IV-Anträgen usw.?
    Je Abend stelle ich mir 45’ Fallvorstellung und 45’ Diskussion mit Theoriebezug vor.

    Dozent: 

    Lukas Rahm

    Daten: 

    05.11.26
    03.12.26
    21.01.27
    04.02.27
    04.03.27
    18.03.27

    Jeweils von 19:30-21:00 Uhr.

    Testat:

    Der Kurs wird bei vollständiger Teilnahme mit 18 Einheiten testiert. 

    Kosten:

    CHF 100.- für klinisch Tätige.

    Um den Kurs zu buchen, müssen Sie sich anmelden oder einen Benutzeraccount erstellen. 

    Stornierungen können kostenlos bis zum 22.10.26 vorgenommen werden. Nach diesem Datum sind Anmeldungen verpflichtend und die Kursgebühren geschuldet.