Analytikerin-Sein, in Beziehung mit dem Analysanden/der Analysandin, mit wachem Blick auf die Theorie, das Leben und die Gesellschaft
Anita Garstik-Straumann
Die Autorin schildert, wie wichtig ihr sowohl der reflektierte beziehungsvoll-haltende Aspekt als auch das neugierig-skeptische Forschen im psychoanalytischen Übertragungsfeld sind, so dass ein kreativ-dialektischer Entwicklungsprozess entstehen kann. Sie zeigt auf, dass sie zu dieser psychoanalytischen Haltung nicht in erster Linie durch das Erlernen von fachspezifischen Theorien gekommen , sondern in einem viel weiteren geisteswissenschaftlich- gesellschaftlichen Boden verwurzelt ist. Um AnalytikerInnen für ihre anspruchsvolle Arbeit vorzubereiten, seien Institute wie das PSZ unabdingbar, die mit Struktur und Wissensvermittlung eine haltende Funktion ausüben können, aber sowohl in den Zugangsbedingungen wie im Diskurs das Andere zulassen wollen.

