Kurs 08

Messerscharfe Schönheit, zur Psychodynamik von Körperinszenierung und Körpermodifikation

Beginn 24. Oktober 2018 20:30
Mittwoch 14-täglich

② Psychoanalytische Krankheitslehre
③ Klinische Ausbildung
④ Theorie und Praxis spezifischer Behandlungssituationen

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Dozenten

Informationen

Was kann die Psychoanalyse leisten, um die Erscheinungsbilder von schönheitschirurgischen Eingriffen, Körperinszenierung und Körpermodifikationen zu verstehen, und welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die therapeutische Behandlung?
Anhand von Texten von Sigmund Freud, Françoise Dolto, Moses und Eglé Laufer, Donald Winnicott und Jaques Lacan werden wir aufzeigen, wie aus der Bewältigung der verschiedenen Phasen der psychosexuellen Entwicklung das sich dauernden Veränderungen unterworfene unbewusste Körperbild entsteht und wie sich dieses auf die Körperinszenierung und Körpermodifikation auswirkt. Die Abgrenzung von Körperschema und unbewusstem Körperbild hilft, Patienten in der plastisch-chirurgischen Praxis, insbesondere der Schönheitschirurgie, zu verstehen. In der Auseinandersetzung mit dem Thema wird klar werden, wie das unbewusste Körperbild unsere psychoanalytische Arbeit prägt und wie dieses Konzept in der analytischen Arbeit fruchtbar gemacht werden kann?