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Kursprogramm

23.04.2026 - 22.05.2026
Kursnummer ("01", "02"...)
  • Geschwister - Ein in der psychoanalytischen Theorie vernachlässigtes Thema

    Kursdatum 28.04.2026 19:30 - 21:00
    Serie Alle 2 Wochen am Dienstag 6 Mal
    Sommersemester 2026
    PSZ
    28.04.2026 19:30 - 21:00
    [Sommersemester 2026]
    Geschwister - Ein in der psychoanalytischen Theorie vernachlässigtes Thema

    Beschreibung

    Geschwisterbeziehungen begleiten den Einzelnen oft sehr lange und zeichnen sich häufig...

    max. Anzahl Teilnehmer:innen 9/50 Preise Kostenpflichtige Veranstaltung
    9/50
    Kostenpflichtige Veranstaltung
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    Beschreibung

    Geschwisterbeziehungen begleiten den Einzelnen oft sehr lange und zeichnen sich häufig durch ihre Intimität und/oder Konflikthaftigkeit aus. Obwohl sie in der psychoanalytischen Theorie immer noch als Stiefkind behandelt werden, scheint in der zeitgenössischen Psychoanalyse Einigkeit darüber zu bestehen, dass neben der vertikalen Linie der Eltern-Kind-Beziehung mit den damit verbundenen Konflikten und Komplexen eine horizontale Beziehungs- und Konfliktachse vorhanden ist.

    Dieser Achse möchten wir in unserem Kurs nachspüren. Kann in der psychoanalytischen Metatheorie den Geschwistern auf einer horizontalen Ebene der Platz eines Komplexes gegeben werden, der wesentlich auf die Subjektkonstituierung und Objektwahl wirkt, oder sind die Geschwisterbeziehungen lediglich unter dem Aspekt der übergeordneten vertikalen Konfliktebene zu betrachten? Was bedeuten Zwillingskonstellationen in der Subjektwerdung?

    Solchen und ähnlichen Fragen möchten wir in unserem Kurs sowohl theoretisch wie anhand von den Teilnehmenden eingebrachten Fallbeispielen nachspüren.

    Dozentinnen

    Yvonne Schoch und Christina Seng

    Termine

    • 14.04.2026 - 19:30 - 21:00 Uhr
    • 28.04.2026 - 19:30 - 21:00 Uhr
    • 12.05.2026 - 19:30 - 21:00 Uhr
    • 26.05.2026 - 19:30 - 21:00 Uhr 
    • 09.06.2026 - 19:30 -21:00 Uhr
    • 23.06.2026 - 19:30 - 21:00 Uhr

    Preise

    CHF 650.- für Externe
    CHF 250.- für PSZ Mitglieder
    CHF 125.- für Studierende

    Um den Kurs zu buchen, müssen Sie sich anmelden oder einen Benutzeraccount erstellen

    Stornierungen können kostenlos bis zum 31.03.26 vorgenommen werden. Nach diesem Datum sind Anmeldungen verpflichtend und die Kursgebühren geschuldet. 

    Literatur

    Döll-Hentschker, S. (2017). Geschwister(er)leben - eine zu wenig beachtete psychische Dimension; Eine Literaturübersicht. Psyche - Z Psychonal 71, 738-779
    Weitere Lektüre wird im Kurs abgegeben

  • Über Verlusterfahrungen und ihre Folgen. Pathologische Bewältigungsversuche oder reife Trauerarbeit?

    09.05.2026 09:30 - 13:00
    Alle 4 Wochen am Samstag 2 Mal
    Sommersemester 2026
    PSZ
    09.05.2026 09:30 - 13:00
    [Sommersemester 2026]
    Über Verlusterfahrungen und ihre Folgen. Pathologische Bewältigungsversuche oder reife Trauerarbeit?

    Beschreibung

    Die Anregung zu dieser Fortbildung entstand durch die Referate am Kongress «Die Macht des...

    Buchen 7/50 Kostenpflichtige Veranstaltung
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    Beschreibung

    Die Anregung zu dieser Fortbildung entstand durch die Referate am Kongress «Die Macht des Unbewussten.» vom 28./29. November 2025. Besonders eindrücklich zeigte Ida Dominijanni dort, wie in gegenwärtigen Gesellschaften Bedingungen entstehen, die eine konstruktive Trauerarbeit erschweren oder gar verunmöglichen. Zugleich machte sie deutlich, was es braucht, damit der Verlust eines nahestehenden Menschen, aber auch der Verlust von Überzeugungen, Idealen oder Zukunftsvorstellungen nicht in eine melancholische Sackgasse führt – weder für das Subjekt noch für die Gesellschaft als Ganzes.
    Vor diesem Hintergrund nimmt die Fortbildung Verlusterfahrungen in ihren individuellen, sozialen und politischen Dimensionen in den Blick und fragt nach den unterschiedlichen Formen ihres Umgangs: Wann geraten Bewältigungsversuche in eine pathologische Dynamik, und unter welchen Bedingungen kann sich eine reife, transformierende Trauerarbeit entfalten?

    Dozenten

    Egon Garstick und Julian Hofmann

    Termine

    • 09.05.2026 - 09:30-13:00 Uhr
    • 06.06.2026 - 09:30-13:00 Uhr

    Preis

    CHF 650.- für Externe
    CHF 250.- für PSZ Teilnehmer:innen
    CHF 125.- für Studierende

    Um den Kurs zu buchen, müssen Sie sich anmelden oder einen Benutzeraccount erstellen

    Stornierungen können kostenlos bis zum 25.04.26 vorgenommen werden. Nach diesem Datum sind Anmeldungen verpflichtend und die Kursgebühren geschuldet.

    Literatur

    Wir werden uns dafür auseinandersetzen mit:

    1. Sigmund Freuds (1917) «Trauer und Melancholie» und mit Karl Abrahams (1924) Beitrag «Objektverlust und Introjektion in der normalen Trauer und in abnormen psychischen Zuständen.»
    2. Neuere psychoanalytische Arbeiten zum Thema Trauer und Trauerarbeit u.a. von Franz Wellendorf & Thomas Wesle (2009) «Über die (Un)Möglichkeit zu trauern.» und von Susanne Döll-Hentschker (2025) «Trauer und Trauerverständnis heute».
    3. Reflexion von Fallmaterial aus der Arbeit mit Erwachsenen, Jugendlichen, Kindern und Eltern mit Babys.
  • Grenzfälle der psychoanalytischen Praxis aus Sicht der französischen Psychoanalyse

    11.05.2026 20:30 - 22:00
    Wöchentlich am Montag 7 Mal
    Ausgeschlossene Datum: 25.05.2026
    Sommersemester 2026
    PSZ
    11.05.2026 20:30 - 22:00
    [Sommersemester 2026]
    Grenzfälle der psychoanalytischen Praxis aus Sicht der französischen Psychoanalyse

    Beschreibung

    Wir setzen unseren Kurs über die sog. «Grenzfälle» fort.
    In der Literatur finden...

    5/50 Kostenpflichtige Veranstaltung
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    Beschreibung

    Wir setzen unseren Kurs über die sog. «Grenzfälle» fort.
    In der Literatur finden wir nicht unbedingt eine klare diagnostische Zuordnung dieser Grenzfallproblematik. Es wird von nicht-neurotischen, frühen bis hin zu narzisstisch -identitären und Borderline-Störungen gesprochen. Aber einig sind sich die meisten AutorInnen darin, dass die Patienten mit grossen Problemen im Prozess der Subjektwerdung zu kämpfen haben.
    Ihre Ich-Struktur ist fragil, die Grenzen zwischen innen und aussen, zwischen Subjekt und Objekt gehen verloren. Die Betroffenen leiden unter schweren Ängsten und sie neigen zum Agieren: Was nicht symbolisch repräsentiert werden kann, findet auf der Handlungsebene einen Ausdruck. Wenn intensiver emotionaler Kontakt und Nähe zugelassen werden, kommen Analytiker*innen mit der traumatischen Erfahrung in Berührung, gegen deren bewusste Wahrnehmung sich die Betroffenen schützen mussten.
    Mit Hilfe ausgewählter Texte der zeitgenössischen französischen Psychoanalyse wollen wir unser Verständnis dieses Störungsbildes vertiefen und die Schwierigkeiten bei der Arbeit mit den betroffenen Menschen aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten.

    Dozentinnen

    Uorschla Guidon und Vreni Schärer

    Termine

    • 11.05.2026 - 20:30-22:00 Uhr
    • 18.05.2026 - 20:30-22:00 Uhr
    • 01.06.2026 -20:30 -22:00 Uhr
    • 08.06.2026 -20:30 -22:00 Uhr
    • 15.06.2026 -20:30 -22:00 Uhr
    • 22.06.2026 -20:30 -22:00 Uhr

     Preise

    CHF 650.- für Externe
    CHF 250.- für PSZ Teilnehmer:innen

    Um den Kurs zu buchen, müssen Sie sich anmelden oder einen Benutzeraccount erstellen

    Stornierungen können kostenlos bis zum 27.04.26 vorgenommen werden. Nach diesem Datum sind Anmeldungen verpflichtend und die Kursgebühren geschuldet.

  • Geschwister - Ein in der psychoanalytischen Theorie vernachlässigtes Thema

    12.05.2026 19:30 - 21:00
    Alle 2 Wochen am Dienstag 6 Mal
    Sommersemester 2026
    PSZ
    12.05.2026 19:30 - 21:00
    [Sommersemester 2026]
    Geschwister - Ein in der psychoanalytischen Theorie vernachlässigtes Thema

    Beschreibung

    Geschwisterbeziehungen begleiten den Einzelnen oft sehr lange und zeichnen sich häufig...

    9/50 Kostenpflichtige Veranstaltung
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    0 Aufrufe

    Beschreibung

    Geschwisterbeziehungen begleiten den Einzelnen oft sehr lange und zeichnen sich häufig durch ihre Intimität und/oder Konflikthaftigkeit aus. Obwohl sie in der psychoanalytischen Theorie immer noch als Stiefkind behandelt werden, scheint in der zeitgenössischen Psychoanalyse Einigkeit darüber zu bestehen, dass neben der vertikalen Linie der Eltern-Kind-Beziehung mit den damit verbundenen Konflikten und Komplexen eine horizontale Beziehungs- und Konfliktachse vorhanden ist.

    Dieser Achse möchten wir in unserem Kurs nachspüren. Kann in der psychoanalytischen Metatheorie den Geschwistern auf einer horizontalen Ebene der Platz eines Komplexes gegeben werden, der wesentlich auf die Subjektkonstituierung und Objektwahl wirkt, oder sind die Geschwisterbeziehungen lediglich unter dem Aspekt der übergeordneten vertikalen Konfliktebene zu betrachten? Was bedeuten Zwillingskonstellationen in der Subjektwerdung?

    Solchen und ähnlichen Fragen möchten wir in unserem Kurs sowohl theoretisch wie anhand von den Teilnehmenden eingebrachten Fallbeispielen nachspüren.

    Dozentinnen

    Yvonne Schoch und Christina Seng

    Termine

    • 14.04.2026 - 19:30 - 21:00 Uhr
    • 28.04.2026 - 19:30 - 21:00 Uhr
    • 12.05.2026 - 19:30 - 21:00 Uhr
    • 26.05.2026 - 19:30 - 21:00 Uhr 
    • 09.06.2026 - 19:30 -21:00 Uhr
    • 23.06.2026 - 19:30 - 21:00 Uhr

    Preise

    CHF 650.- für Externe
    CHF 250.- für PSZ Mitglieder
    CHF 125.- für Studierende

    Um den Kurs zu buchen, müssen Sie sich anmelden oder einen Benutzeraccount erstellen

    Stornierungen können kostenlos bis zum 31.03.26 vorgenommen werden. Nach diesem Datum sind Anmeldungen verpflichtend und die Kursgebühren geschuldet. 

    Literatur

    Döll-Hentschker, S. (2017). Geschwister(er)leben - eine zu wenig beachtete psychische Dimension; Eine Literaturübersicht. Psyche - Z Psychonal 71, 738-779
    Weitere Lektüre wird im Kurs abgegeben

  • Grenzfälle der psychoanalytischen Praxis aus Sicht der französischen Psychoanalyse

    18.05.2026 20:30 - 22:00
    Wöchentlich am Montag 7 Mal
    Ausgeschlossene Datum: 25.05.2026
    Sommersemester 2026
    PSZ
    18.05.2026 20:30 - 22:00
    [Sommersemester 2026]
    Grenzfälle der psychoanalytischen Praxis aus Sicht der französischen Psychoanalyse

    Beschreibung

    Wir setzen unseren Kurs über die sog. «Grenzfälle» fort.
    In der Literatur finden...

    5/50 Kostenpflichtige Veranstaltung
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    Beschreibung

    Wir setzen unseren Kurs über die sog. «Grenzfälle» fort.
    In der Literatur finden wir nicht unbedingt eine klare diagnostische Zuordnung dieser Grenzfallproblematik. Es wird von nicht-neurotischen, frühen bis hin zu narzisstisch -identitären und Borderline-Störungen gesprochen. Aber einig sind sich die meisten AutorInnen darin, dass die Patienten mit grossen Problemen im Prozess der Subjektwerdung zu kämpfen haben.
    Ihre Ich-Struktur ist fragil, die Grenzen zwischen innen und aussen, zwischen Subjekt und Objekt gehen verloren. Die Betroffenen leiden unter schweren Ängsten und sie neigen zum Agieren: Was nicht symbolisch repräsentiert werden kann, findet auf der Handlungsebene einen Ausdruck. Wenn intensiver emotionaler Kontakt und Nähe zugelassen werden, kommen Analytiker*innen mit der traumatischen Erfahrung in Berührung, gegen deren bewusste Wahrnehmung sich die Betroffenen schützen mussten.
    Mit Hilfe ausgewählter Texte der zeitgenössischen französischen Psychoanalyse wollen wir unser Verständnis dieses Störungsbildes vertiefen und die Schwierigkeiten bei der Arbeit mit den betroffenen Menschen aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten.

    Dozentinnen

    Uorschla Guidon und Vreni Schärer

    Termine

    • 11.05.2026 - 20:30-22:00 Uhr
    • 18.05.2026 - 20:30-22:00 Uhr
    • 01.06.2026 -20:30 -22:00 Uhr
    • 08.06.2026 -20:30 -22:00 Uhr
    • 15.06.2026 -20:30 -22:00 Uhr
    • 22.06.2026 -20:30 -22:00 Uhr

     Preise

    CHF 650.- für Externe
    CHF 250.- für PSZ Teilnehmer:innen

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  • Krieg statt Trauer - Zum Verdrängen der Trauer aus dem Politischen

    22.05.2026 19:00 - 22:00
    öffentliche Veranstaltungen
    PSZ
    22.05.2026 19:00 - 22:00
    [öffentliche Veranstaltungen]
    Krieg statt Trauer - Zum Verdrängen der Trauer aus dem Politischen

    Nachveranstaltung von MUUB und PSZ zum Kongress "Zur Macht des Unbewussten in Politik und Subjekt" vom...

    103 Aufrufe

    Nachveranstaltung von MUUB und PSZ zum Kongress "Zur Macht des Unbewussten in Politik und Subjekt" vom November 2025 in Zürich.

    Datum: Pfingstfreitag, 22. Mai 2026
    Zeit: 19:00-22:00 Uhr
    Ort: PSZ, Quellenstrasse 25, 8005 Zürich

    Unter dem Titel «Verbotene Trauer. Endlose Kriege und die Melancholie der Politik»hat Ida Dominijanni an unserem Kongress «Zur Macht des Unbewussten in Politik und Subjekt» einen Vortrag gehalten, der uns mitten ins Mark getroffen hat, indem
    sie u. a. aufzeigte, wie Verluste durch weitere Kriege verdrängt werden, während die Trauer um Opfer und Vernichtung unterdrückt wird. Viele Zuhörer hat dieser Beitrag sehr erschüttert, und es wurde der Wunsch geäussert, darauf nochmals zurückzukommen.
    Das dichte Semesterprogramm liess leider nur den Freitag vor Pfingsten zu – vielleicht aber gerade eine besondere Gelegenheit, um uns mit dem kriegerischen Wahn unserer Gegenwart sowie der Vermeidung und Abwesenheit
    von Trauer auseinanderzusetzen?

    Genau das wollen wir in dieser Abendveranstaltung tun: In einem ersten Teil werden wir uns nochmals mit dem Text von Ida Dominijanni beschäftigen, um dann in einem zweiten Teil der schwierigen Frage nachzugehen, wie ein Zugang zur Trauer ermöglicht werden kann.

    Als Einstieg erinnern wir hier an ein paar Hauptgedanken aus Ida Dominijannis Vortrag und informieren diejenigen, die nicht am Kongress teilnehmen konnten.

    Hier zunächst das Abstract zu ihrem Vortrag am Kongress:

    «Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Krise der Politik und der Arbeit der Trauer in unserer Zeit, in der Pandemien und Kriege Opfer anhäufen, die institutionelle Politik jedoch nur in der Lage zu sein scheint, Verluste mit Gewalt zu übersättigen, während die Politik von unten darum ringt, Trauer in Bewusstsein und Rebellion zu verwandeln? Dieser Widerspruch stellt den gespenstischen Status der modernen Politik, die Praktiken der Zensur und Hierarchisierung der Trauer durch den Staat sowie die Veränderungen in der sozialen Ritualisierung der Trauer, die durch die COVID-Pandemie hervorgerufen wurden, infrage. Wie kann die generative Kraft des Verlusts gegen die neoliberale Rationalität, die konstitutiv auf der Verdrängung des Verlusts und seiner Ersetzung durch die Imperative von Produktion, Konsum und Vergnügen basiert, wiederbelebt werden?»

    Ergänzend noch einige Zitate aus ihrem Vortrag:

    «Wie war diese Rückkehr des Krieges ins Rampenlicht nach einer globalen Pandemie möglich – fast so, als wolle man das Trauma der vergangenen Verluste mit neuen Verlusten vertreiben? Und schließlich: Welchen traurigen und melancholischen Schatten verinnerlicht die Politik, wenn sie ihre eigene Krise nicht verarbeiten kann … und wenn sie die daraus resultierende Verletzung ihres Machtwillens nicht ertragen kann? Diese Melancholie der institutionellen Politik wirkt sich auch auf die Politik von unten aus – und wie? … Hier scheint sich ein Widerspruch zwischen der Trauer der Zeit und der Unfähigkeit, der Verdunkelung, der Zensur oder der programmatischen Verhinderung der Trauerbewältigung abzuzeichnen, der uns zwangsläufig zur freudschen Thematisierung zurückführt … der freudschen Unterscheidung zwischen Trauer und Trauerarbeit.»

    Anmeldung

    Das Abstract, sowie weitere Informationen zur Referentin entnehmen Sie bitte dem Flyer.

    Es wird um eine vorgängige Anmeldung per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. gebeten.

    Der Eintritt von CHF 30.-, kann vor Ort in bar oder per Twint bezahlt werden.