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Kursprogramm

14.04.2024 - 13.05.2024

Psychogenese im ersten Lebensjahr aus der Perspektive der kleinianischen Psychoanalyse (2)

Kursdatum 02.04.2024 20:30 - 22:00
Serie Alle 2 Wochen am Dienstag bis 25. Juni, 2024
Kalender Sommersemester 2024
Ort
PSZ
02.04.2024 20:30 - 22:00
[Sommersemester 2024]
Psychogenese im ersten Lebensjahr aus der Perspektive der kleinianischen Psychoanalyse (2)

Das gleichnamige Grundlagenwerk von Erika Krejci (2016,2.Auflage) vermittelt eine klassische

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max. Anzahl Teilnehmer:innen unlimitiert Preise Kostenpflichtige Veranstaltung
unlimitiert
Kostenpflichtige Veranstaltung

Das gleichnamige Grundlagenwerk von Erika Krejci (2016,2.Auflage) vermittelt eine klassische psychoanalytische Entwicklungstheorie. Gestützt auf Freud, Klein, Bion und Piaget werden unreife Funktionsweisen anhand eines heranwachsenden „hypothetischen Säuglings“ verdichtet. Die Modelle können uns helfen, in der klinischen Arbeit Zugang zu unseren Patient:innen zu finden; „sie sind im Verständnis schwerer pathologischer Prozesse von hoher Plausibilität und therapeutischer Effektivität“ (Kohrs & Boll-Klatt, 2019).
Es wird heute davon ausgegangen, dass frühgestörte Patient:innen immer wieder unreife Abwehrmechanismen einsetzen, um unerträgliche und existenzielle bedrohliche seelische Zustände in einem erträglichen Gleichgewicht zu halten. Wir studieren im Kurs einzelne Kapitel aus dem Werk von E. Krejci mit Fokus auf die Grundbegriffe der kleinianischen Objektbeziehungstheorie wie unbewusste Fantasie, Triebe, Teilobjekte, projektive Identifizierung, Spaltung, paranoid-schizoide und depressive Position und Frühstadien des Ödipuskomplexes. Zudem werden anhand ausgewählter Texte einzelne Punkte ergänzt, vertieft und mit klinischen Situationen illustriert. 

Der Kurs wird offen weitergeführt. Die Teilnehmer:innen sind eingeladen eigene Fallvignetten einzubringen.

Literatur

  • Krejci, E. (2016). Psychogenese im ersten Lebensjahr. Tübingen: Brandes & Apsel Verlag.
  • Hinshelwood, R.D. (2004). Wörterbuch der kleinianischen Psychoanalyse. Stuttgart: Klett Cotta Verlag.
  • Hinshelwood, R.D. (2011). The New Dictionary of Kleinian Thought. London & New York: Routledge. 
  • Boll-Klatt, A., Kohrs M. (2022). Praxis der psychodynamischen Psychotherapie. Grundlagen - Modelle - Konzepte. Stuttgart: Schattauer Verlag, 127-140. 

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Abklärungsstelle

04.04.2024 20:00 - 22:00
Wöchentlich am Donnerstag bis 27. Juni, 2024
Sommersemester 2024
PSZ
04.04.2024 20:00 - 22:00
[Sommersemester 2024]
Abklärungsstelle

Der Jahreskurs richtet sich an Teilnehmer:innen, die sich in psychoanalytischer Aus- und

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unlimitiert Kostenpflichtige Veranstaltung
unlimitiert
Kostenpflichtige Veranstaltung

Der Jahreskurs richtet sich an Teilnehmer:innen, die sich in psychoanalytischer Aus- und Weiterbildung befinden und / oder am Anfang ihrer psychoanalytischen Praxistätigkeit stehen. Zwei Teilnehmer:innen führen je ein Erstgespräch mit den Personen, die sich an die Abklärungsstelle wenden und eine psychoanalytische Abklärung wünschen. Die Erstgespräche werden dann in der Gruppe diskutiert. Im Austausch innerhalb der Gruppe wird sich ein erstes Verständnis der unbewussten Dynamik in den Abklärungsgesprächen entwickeln. Daraus ergeben sich Vorstellungen über die zentralen Konflikte und damit einhergehend über die psychische Struktur der Patient:innen, so dass eine Indikation für die weitere psychoanalytische Arbeit gestellt werden kann. Der Behandlungsvorschlag wird dann in einer dritten Sitzung von einem der Abklärenden mit den Patient:innen besprochen. Sollte sich daraus eine weitere Behandlung ergeben, wäre zu wünschen, wenn diese bei den Abklärenden oder jemand anderem aus der Gruppe stattfinden könnte. Sonst werden wir uns darum bemühen, einen Platz für die Patient:innen zu finden. Die Kursabende finden nach Möglichkeit vierzehntägig statt.

Voraussetzungen: Fortgeschrittene oder abgeschlossene eigene Analyse. Besuch der Kurse Erstgespräch und Indikation und des Interviewkurses. Besuch eines technischen oder kasuistischen Seminars. Für Studierende in Weiterbildung Portfolio I und Standortgespräch I. Möglichkeit, Erstgespräche in eigener Praxis durchzuführen. 

 

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Psychoanalytisch geprägte Psychotherapie der Psychose

08.04.2024 20:30 - 22:00
Alle 2 Wochen am Montag bis 1. Juli, 2024
Sommersemester 2024
PSZ
08.04.2024 20:30 - 22:00
[Sommersemester 2024]
Psychoanalytisch geprägte Psychotherapie der Psychose

Auf dem Hintergrund einer Tradition von über 100 Jahren stellen wir uns die Frage, was die

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Kostenpflichtige Veranstaltung

Auf dem Hintergrund einer Tradition von über 100 Jahren stellen wir uns die Frage, was die Psychoanalyse heute, im Zeitalter der Vorherrschaft der biologischen Psychiatrie, zu bieten hat bei der Behandlung und Pflege von psychisch schwer gestörten und häufig störenden Menschen. Das von Norman Elrod herausgegebene Buch „Psychotherapie der Schizophrenie. Rückblick auf eine 50-jährige Arbeit als Psychoanalytiker und Supervisor in psychiatrischen Institutionen“ kann uns da eine wertvolle Orientierungshilfe bieten. Ausgehend vom Text «’Bedeutung nehmen’ und ‘Sinn geben’. Über die Ursprünge psychischer Krankheit. Theoretische Ansätze aus der Säuglingspsychiatrie Daniel Sterns zum Verständnis der Psychotherapie der Schizophrenie» (Kap. XX im Buch) folgen wir Elrod auf dem Weg zur Weiterentwicklung der psychoanalytischen Objektbeziehungstheorie.

Literatur

  • Elrod, Norman, Hrsg. (2002), Psychotherapie der Schizophrenie. Zürich: Althea Verlag.

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Kasuistisches Seminar

08.04.2024 20:30 - 22:00
Alle 2 Wochen am Montag bis 1. Juli, 2024
Sommersemester 2024
PSZ
08.04.2024 20:30 - 22:00
[Sommersemester 2024]
Kasuistisches Seminar

Über den Zeitraum des Semesters wird fortlaufend aus einer aktuellen psychoanalytischen Behandlung

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4/12 Kostenpflichtige Veranstaltung
4/12
Kostenpflichtige Veranstaltung

Über den Zeitraum des Semesters wird fortlaufend aus einer aktuellen psychoanalytischen Behandlung berichtet. So haben wir die Möglichkeit, einen etwas näheren Einblick in unsere Arbeit zu erhalten. Wir machen uns über die sichtbar werdenden Konflikte und das Übertragungsgeschehen Gedanken und diskutieren technische Fragen.

Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Personen beschränkt.

 

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"In Erwägung unserer Schwäche machtet …" - eine kritisch-psychoanalytische Studygroup zum Anordnungsmodel

09.04.2024 20:30 - 22:00
Wöchentlich am Dienstag 2 Mal
Sommersemester 2024
PSZ
09.04.2024 20:30 - 22:00
[Sommersemester 2024]
"In Erwägung unserer Schwäche machtet …" - eine kritisch-psychoanalytische Studygroup zum Anordnungsmodel

Die Verordnung des Bundesrates zur Neuregelung der Psychotherapie ab 1. Juli 2022 setzt

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unlimitiert Kostenpflichtige Veranstaltung
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Kostenpflichtige Veranstaltung

Die Verordnung des Bundesrates zur Neuregelung der Psychotherapie ab 1. Juli 2022 setzt psychoanalytische Psychotherapien unter einen enormen Druck. 
Die im vorletzten Sommersemester lancierte Studygroup zu diesem Thema versteht sich als eine «freie Assoziation» von psychoanalytisch Tätigen, die sich über ihre Einschätzungen zum und dann auch Erfahrungen mit dem Anordnungsmodell kritisch unterhalten und über mögliche und unmögliche Bewältigungsformen beratschlagen will. 
Neue TeilnehmerInnen, die sich dem unbegründeten und verblassenden Jubel der akademischen Psychologie über das Anordnungsmodell nicht anschliessen mögen, sind herzlich willkommen.

Für diese Studygroup wird eine Teilnehmerbestätigung ausgestellt. Es werden keine Einheiten testiert.

 

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Psychoanalyse im stationären Setting - gehts noch?! Oder gehts doch?

09.04.2024 20:30 - 22:00
Alle 2 Wochen am Dienstag bis 2. Juli, 2024
Sommersemester 2024
PSZ
09.04.2024 20:30 - 22:00
[Sommersemester 2024]
Psychoanalyse im stationären Setting - gehts noch?! Oder gehts doch?

In diesem Kurs soll ein Raum geschaffen werden, um anhand von Erfahrungen der TeilnehmerInnen und

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unlimitiert Kostenpflichtige Veranstaltung
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Kostenpflichtige Veranstaltung

In diesem Kurs soll ein Raum geschaffen werden, um anhand von Erfahrungen der TeilnehmerInnen und der Dozenten:innen über das psychoanalytische Denken und Arbeiten im stationären Setting und in der Institution nachzudenken. Dabei sollen unter anderem Fragen wie Umgang mit Teamdynamik, Indikation, Diagnosestellung, Therapieplanung, Zwangsmassnahmen, Regelverstoss und stationäre Gruppen besprochen werden. Psychoanalytische Konzepte werden herangezogen, um die Alltagssituationen bei der Berufstätigkeit in einer Institution besser verständlich zu machen. Es wird sowohl das akutstationäre Setting sowie das Setting einer Psychotherapiestation betrachtet. Dabei lassen sich durch die Gegenüberstellung dieser beiden Settings mögliche Besonderheiten und Parameter in der psychoanalytischen Psychotherapie herausarbeiten.

Ausgehend von konkreten Situationen im psychiatrischen Alltag soll über eine psychoanalytische Haltung nachgedacht werden. Dieser Kurs richtet sich an alle, die sich für Grenzen und Möglichkeiten des stationären Settings interessieren.

 

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Körper, Beziehung und Subjekt

15.04.2024 20:30 - 22:00
Alle 2 Wochen am Montag bis 24. Juni, 2024
Sommersemester 2024
PSZ
15.04.2024 20:30 - 22:00
[Sommersemester 2024]
Körper, Beziehung und Subjekt

Psychoanalytische Konzepte zur frühen Kindheit haben die transdisziplinäre Säuglingsforschung und

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Kostenpflichtige Veranstaltung

Psychoanalytische Konzepte zur frühen Kindheit haben die transdisziplinäre Säuglingsforschung und die Bindungstheorie massgeblich inspiriert und wurden auch ihrerseits durch die Säuglingsforschung sowohl korrigiert wie bestätigt. So hat die Auseinandersetzung von psychoanalytischer Theorie und Klinik mit den Ergebnissen der neurobiologischen Forschung ein vertieftes Verständnis für den präverbalen Emotionsaustausch und damit u.a. für die Entstehung und Weitergabe früher Traumata bewirkt und den intersubjektiven Prozessen im Entwicklungsverlauf und der Behandlungstechnik sowohl klinisch wie konzeptuell grosse Aufmerksamkeit zukommen lassen. Im Kurs werden neuere Texte zur psychoanalytischen Forschung und Klinik diskutiert, die sich mit dem Zusammenspiel von biologisch determinierten Entwicklungsprozessen, frühem Beziehungsaustausch und der Selbstentwicklung in der frühen Kindheit befassen. Neben der Basisliteratur werden weitere vertiefende Texte, je nach Interesse der Teilnehmerinnen, beigezogen.

Literatur

  • Mögel, M. „Wer bin ich und zu wem gehöre ich? Entwicklungsprozesse von Zugehörigkeit und Identität bei Pflegekindern im Vorschulalter.“ In: Babys und Kleinkinder. Praxis und Forschung im Dialog, 245–73. in: Jahrbuch der Kinder-und Jugendlichen-Psychoanalyse. Frankfurt: Brandes & Apsel, 2013.
  • Pedrina. F. „Babys und Kleinkinder in Not. Psychopathologie und Behandlung“. Frankfurt a. M.: Brandes & Apsel, 2019. Kapitel Kommunikative Musikalität. Grundlagen der averbalen kommunikation in der frühen Kindheit, S. 17-34
  • Schechter, D. „Überlegungen zur traumatisch verzerrten Intersubjektivität“. In Abklärung - Diagnose - Fallbeschreibung. Forschung und Behandlungsplan, S. 48–71. Jahrbuch der Kinder- und Jugendlichen-Psychoanalyse. Frankfurt a. M.: Brandes & Apsel, 2017.
  • Schore, A. N. „Das menschliche Unbewusste: Die Entwicklung des rechten Gehirns und seine Bedeutung für das frühe Gefühlsleben“. In: Emotionale Entwicklung in Psychoanalyse, Bindungstheorie und Neurowissenschaften, Hrsg. V. Green, 35–68. Frankfurt a. M, 2005.
  • Tronick, E. „Stimmungen des Kindes und die Chronizität depressiver Symptome: Der einzigartige schöpferische Prozess des Zusammenseins führt zu Wohlbefinden oder in die Krankheit, in: Zeitschrift für Psychosomatische Medizin & Psychotherapie, Nr. 49 (2003): 408–24.
  • Von Klitzing, K. „Frühe Entwicklung im Längsschnitt: Von der Beziehungswelt der Eltern zur Vorstellungswelt des Kindes“. Psyche. Z - Psychanal 56 (2002): 863–87.

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Indikation zur Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen

15.04.2024 20:30 - 22:00
Alle 2 Wochen am Montag bis 24. Juni, 2024
Sommersemester 2024
PSZ
15.04.2024 20:30 - 22:00
[Sommersemester 2024]
Indikation zur Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen

Die psychotherapeutische Behandlung eines Kindes oder Jugendlichen braucht eine sorgfältige

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Die psychotherapeutische Behandlung eines Kindes oder Jugendlichen braucht eine sorgfältige Vorbereitung, damit ein sicherer Ort aufgebaut werden kann, der die Bearbeitung von innerseelischen und aktuellen interpersonellen Konflikten mit den verschiedenen Bezugspersonen des Kindes ermöglicht. Zu dieser Vorarbeit gehört eine Klärung, welche Bezugspersonen aus welchem Bezugspersonensystem den Auftrag zur Psychotherapie erteilen, beeinflussen oder sabotieren möchten. Misslingende Arbeit mit den Eltern und anderen Bezugspersonen stellt eine der Hauptursachen für das Scheitern von Kindertherapien dar. Daher lohnt es sich, der explorativen oder diagnostischen Phase vor der Indikationsstellung für eine Einzeltherapie des Kindes besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Wird der therapie-vorbereitenden Arbeit mit den Bezugspersonen so viel Zeit und Raum gegeben, bis eine sichere Basis für ein analytisches Arbeitsbündnis entstanden ist, so sind damit oft schon Veränderungsprozesse in Gang gekommen, die eine nun einsetzende Therapie des Kindes oder Jugendlichen erleichtern oder diese sogar erübrigen können.

Literatur

  • Grieser, J. (2018). Elternarbeit in der Psychotherapie von Kindern und Jugendlichen. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
  • Garstick, E. ( 2019). Väter in der psychodynamischen Psychotherapie mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Stuttgart: Kohlhammer Verlag.

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Zeitgemässes zum Geschlechterverhältnis – Mythos Mutter/ Mütterliches Geniessen

24.05.2024 20:30 - 22:00
Wöchentlich am Freitag und Samstag 2 Mal
Sommersemester 2024
diffrakt | zentrum für theoretische peripherie
24.05.2024 20:30 - 22:00
[Sommersemester 2024]
Zeitgemässes zum Geschlechterverhältnis – Mythos Mutter/ Mütterliches Geniessen

Die Tagung mit Kolleg:innen aus Paris, Berlin und Wien ist für alle offen. Es ist die erste von...

unlimitiert Kostenpflichtige Veranstaltung
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Kostenpflichtige Veranstaltung

Die Tagung mit Kolleg:innen aus Paris, Berlin und Wien ist für alle offen. Es ist die erste von
zwei Tagungen, die wir jährlich durchführen und die sich zurzeit mit Fragen von Gender und
Geschlechterverhältnis beschäftigt. An dieser Tagung geht es um „Müttermythos und dem mütterlichen Geniessen“. Die Tagung umfasst 2 Fallbesprechungen, 2 Vorträge sowie eine Schlussdiskussion. Allgemeiner Hintergrund unserer aktuellen Fragestellung ist die „Lage der Nation“ in Sachen „Patriarchat“ und dem was wir heute „Neo Patriarchat“ nennen könnten? Es gibt mehr Rechtsgleichheit, Tagesschulen und Frauen haben eine Stimme. Dennoch bleibt die Frage, inwiefern hat sich strukturell etwas verändert für Mädchen, Frauen und Mütter? Heute haben wir Globalisierung, Neoliberalismus, der Züge eines Feudalismus hat unter weitgehender Kontrolle internationaler Konzerne. Und es gibt Technologien und die Pharmaindustrie, die unser Verhältnis zur Sexualität, zur Reproduktion und zum Geschlecht fundamental verändern. Traditionelle, geschlechtsgebundene Positionen schwanken. So genannte flexible Subjekte leben in zum Teil undurchschaubaren Patchwork-Familien, nicht selten erweist sich dabei der Rechtsstaat, als überfordert beim Versuch auftauchende Probleme zu regeln. Verändert hat sich somit sehr Vieles. Was heisst dies für unsere Klinik, für die heutige Bedeutung des Mythos Mutter respektive für die Frage des mütterlichen Geniessens? In beiden Vorträgen werden Aspekte dieses Komplexes aufgegriffen. 

 

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Neurosenlehre III: Kasuistisches Seminar

02.04.2024 20:30 - 22:00
Alle 2 Wochen am Dienstag bis 25. Juni, 2024
Sommersemester 2024
PSZ
02.04.2024 20:30 - 22:00
[Sommersemester 2024]
Neurosenlehre III: Kasuistisches Seminar

Die Neurosenlehre beschäftigt sich mit psychoanalytischen Theorien zur Entstehung von Symptomen

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Kostenpflichtige Veranstaltung

Die Neurosenlehre beschäftigt sich mit psychoanalytischen Theorien zur Entstehung von Symptomen und stellt ein Kernstück der psychoanalytischen Metapsychologie und Praxis dar. 
 
Nachdem unser Schwerpunkt in den ersten zwei Semestern theoretische Aspekte der Neurosenlehre war, wenden wir uns in diesem dritten Teil der Kasuistik zu.
 
Die Teilnehmenden präsentieren eine hoch- oder niederfrequente Behandlung zu den im ersten Teil der Neurosenlehre behandelten Störungsbildern. Die Gruppe erarbeitet gemeinsam ein Verständnis für die klinische Arbeit.

 

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