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Kursprogramm

02.03.2024 - 01.04.2024

Begegnung mit der Realität: Institutionen des Sozial- und Gesundheitswesens

Kursdatum 09.09.2023 09:30 - 17:00
Kalender Sommersemester 2023
Ort
PSZ
09.09.2023 09:30 - 17:00
[Sommersemester 2023]
Begegnung mit der Realität: Institutionen des Sozial- und Gesundheitswesens

Dieser generische Kurs der Vernetzungsgruppe verschiedener psychoanalytischer Institutionen findet

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max. Anzahl Teilnehmer:innen unlimitiert Preise Kostenpflichtige Veranstaltung
unlimitiert
Kostenpflichtige Veranstaltung

Dieser generische Kurs der Vernetzungsgruppe verschiedener psychoanalytischer Institutionen findet vierjährlich statt und wird dieses Jahr durch das Psychoanalytische Seminar Zürich (PSZ) organisiert. Er vermittelt Grundkenntnisse über das Rechts-, Sozial- und Gesundheitswesen und seine Institutionen.

Ob wir in einer Institution oder in der Privatpraxis arbeiten: schwere Krankheitsverläufe können zur Invalidisierung unserer Patient:innen führen, die die Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen und Akteuren des Sozial- und Gesundheitswesens erfordern. Wie können wir diese unterstützend für unsere eigene Tätigkeit nutzen und zugleich hilfreich zum Wohle der Patient:innen gestalten?

Programm

09:30 - 10:00  Begrüssung und Kaffee

10:00 - 12:00   Im Dschungel institutioneller Angebote und Leistungen: Ein Wegweiser in Fallvignetten, Hanae Ikehata

12:00 - 13:15   Mittagspause mit Verpflegung

13:15 - 14:30   Patient:innen mit Arbeitsproblemen: Was können Behandelnde zur Lösung beitragen? Vortrag und Workshop, Niklas Baer

14:30 - 15:45   Psychische Erkrankung und Wiedereingliederung: Bedeutung der Kooperation für eine nachhaltige Integration, Vortrag und Fragerunde, Ruth Tako

16:00 - 16:45   Podiumsgespräch mit Referent:innen

16:45 - 17:00   Schlussworte

Abklärungsstelle

23.08.2023 20:30 - 22:00
Serie Alle 2 Wochen am Mittwoch bis 20. März, 2024
Wintersemster 2023/24
PSZ
23.08.2023 20:30 - 22:00
[Wintersemster 2023/24]
Abklärungsstelle

Der Kurs wird geschlossen weitergeführt.

Der Jahreskurs richtet sich an Teilnehmer:innen, die sich in

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Kostenpflichtige Veranstaltung

Der Kurs wird geschlossen weitergeführt.

Der Jahreskurs richtet sich an Teilnehmer:innen, die sich in psychoanalytischer Aus- oder Weiterbildung befinden und/oder am Anfang ihrer psychoanalytischen Praxistätigkeit stehen. Zwei Teilnehmer:innen führen je ein Erstgespräch mit den Personen, die sich an die Abklärungsstelle wenden und eine psychoanalytische Abklärung wünschen. Die Erstgespräche werden dann in der Gruppe diskutiert. Im Austausch innerhalb der Gruppe wird sich ein erstes Verständnis der unbewussten Dynamik in den Abklärungsgesprächen entwickeln. Daraus ergeben sich Vorstellungen über die zentralen Konflikte und damit einhergehend über die psychische Struktur der Patient:innen, so dass eine Indikation für die weitere psychoanalytische Arbeit gestellt werden kann. Der Behandlungsvorschlag wird dann in einer dritten Sitzung von einem der Abklärenden mit den Patient:innen besprochen. Sollte sich daraus eine weitere Behandlung ergeben, wäre zu wünschen, wenn diese bei den Abklärenden oder jemand anderem aus der Gruppe stattfinden könnte. Sonst werden wir uns darum bemühen, einen Platz für die Patient:innen zu finden.

Voraussetzungen: Fortgeschrittene oder abgeschlossene eigene Analyse. Besuch der Kurse Erstgespräch und Indikation und des Interviewkurses. Besuch eines technischen oder kasuistischen Seminars. Für Studierende in Weiterbildung Portfolio I und Standortgespräch I.

Möglichkeit, Erstgespräche in eigener Praxis durchzuführen.

Zeitgemässes zum Geschlechterverhältnis – Arbeitstagung zur Klinik bei Freud, Lacan und Anderen

20.10.2023 18:30 - 22:15
Wöchentlich am Freitag 2 Mal
Wintersemster 2023/24
PSZ
20.10.2023 18:30 - 22:15
[Wintersemster 2023/24]
Zeitgemässes zum Geschlechterverhältnis – Arbeitstagung zur Klinik bei Freud, Lacan und Anderen

Mit dieser Tagungsreihe verfolgen wir zwei Interessen: das Eine ist die Vertiefung, Entwicklung und

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Kostenpflichtige Veranstaltung

Mit dieser Tagungsreihe verfolgen wir zwei Interessen: das Eine ist die Vertiefung, Entwicklung und vielleicht gar Erfindung psychoanalytischer Konzepte zur klinischen Arbeit insbesondere in Bereichen, in denen es aktuell Fragen und Kontroversen gibt. Das Andere ist die Vernetzung mit Analytiker:innen aus anderen Ländern, der Austausch mit unterschiedlichen psychoanalytischen Kulturen, bislang mit Analytiker:innen aus den deutschsprachigen Ländern sowie aus Frankreich. Der Freitagabendvortrag ist zugleich als öffentliche Veranstaltung am PSZ ausgeschrieben. Die Tagung umfasst zwei Fallpräsentationen, zwei Vorträge zur klinischen Theorie sowie eine abschliessende Diskussion. Alles wird konsekutiv in Französisch respektive Deutsch übersetzt.

Inhaltlich beschäftigen wir uns seit mehreren Semestern mit dem Geschlechterverhältnis: Was soll Frau, was Mann sein, worin bestehen die Differenzen und wie entstehen sie, um nur einige Fragen anzudeuten. In der Oktober-Tagung wollen wir unsere Erkenntnisse zur klinischen Arbeit und zum Geschlechterverhältnis zusammenfassend diskutieren. Im Vortrag am Freitagabend von Roni Weissberg geht es unter dem Titel «Intuition, eine ambivalente Figur in der Psychoanalyse» darum, ein zentrales Phänomen unserer Praxis zu denken. Der Vortrag am Samstagmorgen von Edith Seifert «Das bunte weite Feld der Sexualität» wird die Inhalte der bisherigen Tagungen zum Geschlechterverhältnis bündeln und Schwerpunkte herausarbeiten.

Kursdaten/-zeit

  • Freitag, 20.10., um 18:30 – 22:15 (18:15 Empfang)
  • Samstag, 21.10., um 10:00 – 18:15

Literatur

Die Literatur wird den Teilnehmenden ca. zwei Wochen vor dem Kurs zugestellt.

Psychoanalytisch geprägte Psychotherapie der Psychose

23.10.2023 20:30 - 22:00
Alle 2 Wochen am Montag bis 29. Januar, 2024
Wintersemster 2023/24
PSZ
23.10.2023 20:30 - 22:00
[Wintersemster 2023/24]
Psychoanalytisch geprägte Psychotherapie der Psychose

Auf dem Hintergrund einer Tradition von über 100 Jahren stellen wir uns die Frage, was die

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Kostenpflichtige Veranstaltung

Auf dem Hintergrund einer Tradition von über 100 Jahren stellen wir uns die Frage, was die Psychoanalyse heute, im Zeitalter der Vorherrschaft der biologischen Psychiatrie, zu bieten hat bei der Behandlung und Pflege von psychisch schwer gestörten und häufig störenden Menschen.

Wir orientieren uns an dem von Norman Elrod herausgegebenen Buch Psychotherapie der Schizophrenie. Rückblick auf eine 50-jährige Arbeit als Psychoanalytiker und Supervisor in psychiatrischen Institutionen.

Elrods Krankengeschichten schizophrener Patientinnen und Patienten und ihrer Behandlung weisen einen Weg für den klinischen Psychotherapeuten und sind Zeugnis menschlicher Begegnungen von Gesunden und Kranken, die aufeinander zugehen, wobei mehr als einmal beide aus der Arbeit einen Gewinn ziehen.

Heute können auch wir davon bewegt und inspiriert werden und viel für uns und unsere Arbeit mitnehmen: wir werden uns vertiefen in die historisch-konkreten Kranken- und Therapie-Geschichten einiger Patientinnen und Patienten, die von Elrod und anderen Personen, die ähnlich wie er arbeiteten, behandelt wurden.

Literatur

  • Elrod, Norman, Hrsg. (2002), Psychotherapie der Schizophrenie. Zürich: Althea Verlag.

Kontakt

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Psychoanalytische Psychotherapie im stationären und tagesklinischen Setting Teil 1+2

10.11.2023 09:00 - 17:00
Wöchentlich am Freitag 2 Mal
Wintersemster 2023/24
Schweiz, Basel-Landschaft, Bezirk Liestal, Liestal, 4410, Bienentalstrasse, 7
10.11.2023 09:00 - 17:00
[Wintersemster 2023/24]
Psychoanalytische Psychotherapie im stationären und tagesklinischen Setting Teil 1+2

Psychotherapie in der Klinik bringt einige Besonderheiten mit sich, hierzu gehören die

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Freie Veranstaltung

Psychotherapie in der Klinik bringt einige Besonderheiten mit sich, hierzu gehören die multidisziplinäre Arbeit im Team, herausfordernde Gruppendynamiken und ein oft hoher Handlungsdruck, etwa bei Suizidalität, selbstverletzenden Handlungen, Aggression, schwierigen sozialen Umständen. Eine psychoanalytische Haltung und die damit verbundenen Konzepte können hilfreich sein, um gleichzeitig eine verstehende wie integrativ lösungsorientierte Perspektive einzunehmen. Das stationäre und das tagesklinische Setting werden als Mehrpersonenfeld perspektiviert, wo sich Unbewusstes szenisch zeigt, verinnerlichte Beziehungserfahrungen und soziale Konflikte aktualisiert und für den therapeutischen Prozess genutzt werden können.

Inhalt

Anhand von Erfahrungen und Fallvignetten der Teilnehmer*innen sowie der Diskussion ausgewählter Texte wird die psychotherapeutische Arbeit im stationären und tagesklinischen Setting aus psychodynamischer Perspektive beleuchtet. Zentrale Elemente der stationären und tagesklinischen Arbeit (etwa Kernteamarbeit, sozialpsychiatrische Fragestellungen, Gruppen- und Teamarbeit) werden mit psychoanalytischen Konzepten (wie Übertragung- und Gegenübertragung, Szenisches Verstehen, Containment) in Verbindung gebracht. Ziel

Die Weiterbildung richtet sich an klinisch tätige Fachpersonen im Bereich Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik, die sich für die Anwendung Psychoanalytischer Psychotherapie spezifisch im stationären und tagesklinischen Setting interessieren und ihre klinische Praxis psychoanalytisch reflektieren wollen.

Anmeldung

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Psychogenese im ersten Lebensjahr aus der Perspektive der kleinianischen Psychoanalyse

24.10.2023 20:30 - 22:00
Alle 2 Wochen am Dienstag bis 30. Januar, 2024
Wintersemster 2023/24
PSZ
24.10.2023 20:30 - 22:00
[Wintersemster 2023/24]
Psychogenese im ersten Lebensjahr aus der Perspektive der kleinianischen Psychoanalyse

Das gleichnamige Grundlagenwerk von Erika Krejci (2016, 2. Auflage) vermittelt eine klassische

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Kostenpflichtige Veranstaltung

Das gleichnamige Grundlagenwerk von Erika Krejci (2016, 2. Auflage) vermittelt eine klassische psychoanalytische Entwicklungstheorie. Gestützt auf Freud, Klein, Bion und Piaget werden unreife Funktionsweisen anhand eines heranwachsenden «hypothetischen Säuglings» verdichtet. Die Modelle können uns helfen, in der klinischen Arbeit Zugang zu unseren Patient:innen zu finden; «sie sind im Verständnis schwerer pathologischer Prozesse von hoher Plausibilität und therapeutischer Effektivität» (M. Kohrs & A. Boll-Klatt, 2019).

Es wird heute davon ausgegangen, dass frühgestörte Patient:innen immer wieder unreife Abwehrmechanismen einsetzen, um unerträgliche und existenziell bedrohliche seelische Zustände in einem erträglichen Gleichgewicht zu halten. Wir studieren im Kurs einzelne Kapitel aus dem Werk von E. Krejci mit Fokus auf die Grundbegriffe der kleinianischen Objektbeziehungstheorie wie unbewusste Fantasie, Triebe, Teilobjekte, projektive Identifizierung, Spaltung, paranoid-schizoide und depressive Position, Frühstadien des Ödipuskomplexes. Zudem werden anhand ausgewählter Texte einzelne Punkte ergänzt und vertieft sowie Parallelen zur aktuellen multiaxialen psychodynamischen Diagnostik aufgezeigt. Darin werden zu Struktur und Konflikt reife und unreife Abwehrmechanismen berücksichtigt. «Die Abwehr durchdringt alle Strukturdimensionen» (OPD-3, 2023).

Die Teilnehmer:innen sind eingeladen, eigene Fallvignetten einzubringen.

Literatur

  • Krejci, E. (2016). Psychogenese im ersten Lebensjahr. Tübingen: Brandes & Apsel Verlag.
  • Hinshelwood, D.H. (2004). Wörterbuch der kleinianischen Psychoanalyse. Stuttgart: Klett Cotta Verlag.
  • Boll-Klatt, A., Kohrs M. (2022). Praxis der psychodynamischen Psychotherapie. Grundlagen - Modelle - Konzepte. Stuttgart: Schattauer Verlag, 127-140. 
  • Arbeitskreis OPD (Hrsg.). (2023). Operationalisierte psychodynamische Diagnostik und Therapieplanung. Das Manual für Diagnostik und Therapieplanung. Bern: Schattauer Verlag.

Kontakt

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«In Erwägung unserer Schwäche machtet …» - eine kritisch-psychoanalytische Studygroup zum Anordnungsmodell

24.10.2023 20:30 - 22:00
Monatlich 3 Mal
Wintersemster 2023/24
PSZ
24.10.2023 20:30 - 22:00
[Wintersemster 2023/24]
«In Erwägung unserer Schwäche machtet …» - eine kritisch-psychoanalytische Studygroup zum Anordnungsmodell

Die Verordnung des Bundesrates zur Neuregelung der Psychotherapie ab 1. Juli 2022 setzt

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Kostenpflichtige Veranstaltung

Die Verordnung des Bundesrates zur Neuregelung der Psychotherapie ab 1. Juli 2022 setzt psychoanalytische Psychotherapien unter einen enormen Druck. 

Die im vorletzten Sommersemester lancierte Studygroup zu diesem Thema versteht sich als eine «freie Assoziation» von psychoanalytisch Tätigen, die sich über ihre Einschätzungen zum und dann auch Erfahrungen mit dem Anordnungsmodell kritisch unterhalten und über mögliche und unmögliche Bewältigungsformen beratschlagen will. 

Die Gruppe wird im Wintersemester weitergeführt. Neue Teilnehmer:innen, die sich dem verblassenden Jubel der akademischen Psychologie über das Anordnungsmodell ebenfalls nicht anschliessen mögen, sind herzlich willkommen.

Entwicklung aus der Mentalisierungsperspektive

30.10.2023 20:30 - 22:00
Alle 2 Wochen am Montag bis 6. Februar, 2024
Wintersemster 2023/24
PSZ
30.10.2023 20:30 - 22:00
[Wintersemster 2023/24]
Entwicklung aus der Mentalisierungsperspektive

Im Kurs soll die Entwicklung von der Geburt bis zum jungen Erwachsenenalter aus der Perspektive der

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Kostenpflichtige Veranstaltung

Im Kurs soll die Entwicklung von der Geburt bis zum jungen Erwachsenenalter aus der Perspektive der Mentalisierungstheorie vorgestellt und diskutiert werden. Insbesondere soll reflektiert werden, inwiefern die Mentalisierungskonzepte, die Wissen aus der Neurobiologie, der Psychoanalyse, der Bindungstheorie und vor allem der neueren Säuglingsforschung zu integrieren versuchen, neue Einsichten und Erkenntnisse generieren können. Als nächster Schritt soll die Anwendbarkeit der Mentalisierungsperspektive im klinischen Kontext näher betrachtet und ihr Nutzen ausgelotet werden. Dafür werden Fallbeispiele der Dozentin sowie kurze Vignetten der Teilnehmer:innen als Material verwendet.

Literatur

  • Diez Grieser, M.T., Müller, R. (2018). Mentalisieren mit Kindern und Jugendlichen. Stuttgart: Klett-Cotta.
  • Diez Grieser, M.T. (2022). Mentalisieren bei Traumatisierungen. Stuttgart:Klett-Cotta.

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Neurosenlehre II

31.10.2023 20:30 - 22:00
Alle 2 Wochen am Dienstag bis 6. Februar, 2024
Wintersemster 2023/24
PSZ
31.10.2023 20:30 - 22:00
[Wintersemster 2023/24]
Neurosenlehre II

Die Neurosenlehre beschäftigt sich mit psychoanalytischen Theorien zur Entstehung von Symptomen

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Kostenpflichtige Veranstaltung

Die Neurosenlehre beschäftigt sich mit psychoanalytischen Theorien zur Entstehung von Symptomen und stellt ein Kernstück der psychoanalytischen Metapsychologie und Praxis dar.

Im ersten Semester haben wir anhand von Auszügen aus Sigmund Freuds Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse (1916–17a und 1933a) grundlegende Begriffe wie den der Neurose, des Symptoms, des Konflikts, der Abwehr, der Fixierung und der Regression erarbeitet.

Das zweite Semester gilt der differentiellen Neurosenlehre, also den verschiedenen Störungsbildern und unterschiedlichen Modellen zu deren Entstehung. Neben den klassischen Neurosen (Hysterie, Zwang, Angst und Depression) sollen insbesondere Ansätze zu frühen Störungen, Grenzfällen und Persönlichkeitsstörungen besprochen werden. Dabei werden wir die Freud‘schen Konzepte mit aktueller Literatur erweitern und diskutieren.

Literatur

Literatur zur Vorbereitung teilen wir den Kursteilnehmer:innen bei Semesterbeginn mit.

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Erstgespräche und Indikation II

01.11.2023 20:30 - 22:00
Alle 2 Wochen am Mittwoch bis 7. Februar, 2024
Wintersemster 2023/24
PSZ
01.11.2023 20:30 - 22:00
[Wintersemster 2023/24]
Erstgespräche und Indikation II

Der Kurs wird geschlossen weitergeführt und bildet die Voraussetzung für die Teilnahme an der

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Kostenpflichtige Veranstaltung

Der Kurs wird geschlossen weitergeführt und bildet die Voraussetzung für die Teilnahme an der Abklärungsstelle.

Im zweiten Semester führen wir unsere Beschäftigung mit der Psychodynamik des Erstgesprächs und der psychoanalytischen Abklärung in verschiedenen Settings unter theoretischen, technischen und klinischen Gesichtspunkten fort. Wir vertiefen das im ersten Semester erarbeitete Wissen zu den Themen szenisches Verstehen, Rahmen und Setting, Übertragung und Gegenübertragung sowie Beziehungsgestaltung. Das erarbeitete theoretische Wissen in der klinischen Arbeit sowie im Erstkontakt mit Patient:innen in Verbindung zu setzen, ist das Ziel dieses Kurses. Psychoanalytische Haltung sowie Wahrnehmungs- und Denkkompetenz werden anhand selbst durchgeführter und in der Gruppe hinsichtlich technischer und diagnostischer Überlegungen diskutierter Erstgespräche vertieft.

Der Fokus im zweiten Semester liegt auf dem aus dem Erstgespräch gewonnenen Verständnis der unbewussten Konflikte und des Symptomgeschehens und den Überlegungen zur Indikation für eine spezifische Behandlungsform.

Arbeitsweise: Besprechung von Erstgesprächen der Teilnehmer:innen verbunden mit theoretischer Auseinandersetzung und Diskussion von ausgewählter Literatur.

Literatur

  • Argelander H. (2014). Das Erstinterview in der Psychotherapie. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft.
  • Laimböck, A. (2020). Das psychoanalytische Erstgespräch. Frankfurt: Brandes + Apsel Verlag. 

Weitere Literatur wird zum Kursbeginn bekannt gegeben.

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Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik im Kindes- und Jugendalter

24.11.2023 14:00 - 19:00
Wöchentlich am Freitag 2 Mal
Sommersemester 2023
PSZ
24.11.2023 14:00 - 19:00
[Sommersemester 2023]
Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik im Kindes- und Jugendalter

Der Grundkurs bietet zunächst eine Einführung in die Entwicklung der Operationalisierung

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15/15 Kostenpflichtige Veranstaltung
15/15
Kostenpflichtige Veranstaltung

Der Grundkurs bietet zunächst eine Einführung in die Entwicklung der Operationalisierung psychodynamischer Diagnostik und zu den einzelnen Achsen. Nach einer theoretischen Einführung werden anhand von Abklärungssituationen/Fallvignetten der Teilnehmer:innen die Beziehungsmuster, die psychische Struktur und die intrapsychischen Konflikte beurteilt und diskutiert. Auch werden Hilfestellungen zu den Schwierigkeiten, die bei der Operationalisierung auftauchen können, gegeben. Der Grundkurs bietet somit einen ersten Einblick in den Aufbau und die Handhabung des Instrumentes.

Da die Teilnehmer:innenzahl beschränkt ist, ist die Anmeldung bereits jetzt möglich und auch zu empfehlen. Die Anmeldungen werden nach der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.

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Tutorat für Teilnehmer:innen in Weiterbildung Psychoanalytische Psychotherapie

02.12.2023 09:30 - 12:30
Alle 2 Wochen am Samstag 2 Mal
Wintersemster 2023/24
PSZ
02.12.2023 09:30 - 12:30
[Wintersemster 2023/24]
Tutorat für Teilnehmer:innen in Weiterbildung Psychoanalytische Psychotherapie

Das Tutorat möchte einen Austausch über Unsicherheiten, Konflikte und Dynamiken in den verlangten

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Kostenpflichtige Veranstaltung

Das Tutorat möchte einen Austausch über Unsicherheiten, Konflikte und Dynamiken in den verlangten Portfolios oder dem Abschlussfall ermöglichen. Fallvignetten, Textausschnitte und Schreibblockaden können angesprochen werden. Vorliegende Bedürfnisse sollen abgeholt und bearbeitet werden.

Vermitteln und Integrieren: Wir möchten zusammen daran arbeiten, schwierige Dynamiken in Worte zu fassen und einen offenen Austausch innerhalb der Gruppe zu ermöglichen. Auch PSZ-interne Probleme im Zusammenhang mit den Übergängen sollen thematisiert werden. Es wird gemeinsam überlegt, ob diese Themen an die WBK vermittelt oder bei einem anderen Gefäss zur Sprache kommen sollen (bspw. Peergruppentreffen, Weisse TV). Neben der Begleitung der Weiterzubildenden bei Unsicherheiten, soll das Tutorat ein Ort für Resonanz, Inspiration und Vorbereitung sein.

Der Kurs richtet sich besonders an Teilnehmer:innen in Weiterbildung, die entweder mit dem Portfolio I, Portfolio II oder dem Abschlussfall beschäftigt sind. Das Tutorat wird ab fünf Teilnehmer:innen durchgeführt.

Kontakt

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Entwicklungspsychologie – Psychotherapie in der zweiten Lebenshälfte

10.02.2024 09:30 - 17:00
Wintersemster 2023/24
PSZ
10.02.2024 09:30 - 17:00
[Wintersemster 2023/24]
Entwicklungspsychologie – Psychotherapie in der zweiten Lebenshälfte

Eine Entwicklungspsychologie des Alterns wurde erst seit dreissig Jahren von

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Kostenpflichtige Veranstaltung

Eine Entwicklungspsychologie des Alterns wurde erst seit dreissig Jahren von Psychoanalytiker:innen klinisch beobachtet, mit eigenen Konzepten erforscht und erprobt. In der Arbeit mit Menschen ab Mitte Vierzig bis ins hohe Alter ermöglichen Grundkenntnisse der Entwicklungskonflikte der Altersphasen ein tieferes Verständnis.

Im Seminar erkunden wir die mittleren Jahre als eine der herausfordernsten Lebensphasen: durch die begrenzte Lebenszeit und Belastungen geraten ungelöste neurotische Konflikte, Struktur- und Abwehrformationen unter Druck, die Ablösung von adoleszenten Kindern und alten Eltern erfordert Abschiede und Neuorientierung, Vorboten des Älterwerdens und der Pensionierung bringen narzisstische Kränkungen mit sich, die bis ins hohe Alter Anpassungen des Ich-Ideals erfordern. Wir erarbeiten die Entwicklungsaufgaben des Älterwerdens für verschiedene Altersphasen, Störungsbilder und Settings anhand klinischer Fallbeispiele.

Programm

09:30–10:00

Begrüssung und Kaffee

10:00–12:30

Altersbilder, Psychoanalyse und Alter; Therapiebedarf; Entwicklungsmodelle, Entwicklungsaufgaben des Älterwerden; Psychotherapie mit Älteren: Besonderheiten der Übertragung, Setting, Technik

12:30–13:45

Mittagspause mit Verpflegung

13:45–16:30

Krisen in und nach der Lebensmitte; Depression und Angststörungen im Alter; Zeitgeschichte und transgenerationale Prozesse: Traumafolgestörungen

16:30–17:00

Schlussdiskussion