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Zum Unbehagen in der Kultur. Psychoanalytische Erkundungen der Gegenwart

Kursdatum
09.12.2022 20:30 - 22:00
Ort
PSZ
Semester
Wintersemester 2022/23
Referent:in
Markus Brunner, Markus Fäh, Helga Klug, Julia Skip-Schrötter
Moderation
Nicole Burgermeister

Beschreibung

Freud schreibt 1930 in Das Unbehagen in der Kultur: »Die Schicksalsfrage der Menschenart scheint mir zu sein, ob und in welchem Maße es ihrer Kulturentwicklung gelingen wird, der Störung des Zusammenlebens durch den menschlichen Aggressions- und Selbstvernichtungstrieb Herr zu werden.« Dieser Satz hat auch heute an der Aktualität und Dringlichkeit nichts verloren. Die Beiträger:innen des vorliegenden Sammelbandes spüren den Verbindungslinien zwischen Freuds Essay und der Gegenwart nach: Wie lässt sich das gegenwärtige Unbehagen in der Kultur beschreiben und verstehen? Welche Spuren hinterlässt es in unserer Welt, in unserer Gesellschaft und Politik?

Auf der Buchpräsentation werden das Konzept, der Aufbau und die Leitfragen des Sammelbandes vorgestellt und ein Einblick in einzelne Beiträge gegeben. Wir werden über die Finanzkrisen, die Coronapandemie und auch den Krieg in der Ukraine sprechen, aber laden insgesamt zu einer Diskussion ein über die Möglichkeiten und Herausforderungen, sich aus einer psychoanalytischen Perspektive "brennenden Zeitproblemen" (Parin) anzunähern.

Freitagsvorträge sind öffentlich und kostenlos.

Moderation: Nicole Burgermeister

Markus Brunner, Dr. phil., ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Sigmund Freud PrivatUniversität in Wien, Mitherausgeber der Zeitschriften "Freie Assoziation" und "Psychologie und Gesellschaftskritik" und Gründungsmitglied der Gesellschaft für psychoanalytische Sozialpsychologie (GfpS).

Markus Fäh, Dr., ist Psychoanalytiker IPA, Ausbildungsanalytiker der Schweizerischen Gesellschaft für Psychoanalyse, Lehranalytiker an verschiedenen psychoanalytischen Ausbildungsinstituten, Lehrbeauftragter der Sigmund-Freud-Privatuniversitäten Wien und Berlin.

Helga Klug, MMag. Dr., arbeitet als Analytikerin in freier Praxis in Wien und als Lehranalytikerin, Supervisorin und Universitätslektorin an der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien und Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind psychoanalytische Gesellschaftskritik, Literatur und Psychoanalyse und Intersubjektivitätstheorien in der Psychoanalyse. 

Julia Skip-Schrötter, MMag, ist eine aus der Ukraine stammende und in Wien praktizierende Psychoanalytikerin. Aktuell, durch den russischen Krieg in der Ukraine, ist es ihr ein besonderes Anliegen, sich für das vermittelnde Verstehen gesellschaftlicher Transformationen in der Ukraine zu engagieren.

Anhänge
Abstract 221209.pdf [263.99Kb]
Hochgeladen Mittwoch, 02. November 2022 von PSZ Sekretariat | Diana Bochno

Datum

09.12.2022 20:30 - 22:00

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